Düsseldorf, Duisburg (ots) - Ein 29-jähriger Mann bedrohte im Duisburger Hauptbahnhof einen 28-jährigen Reisenden mit einem Springmesser mit ausgefahrener Klinge und flüchtete daraufhin. Durch eine Zivilstreife der Landespolizei und der Bundespolizei konnte der Mann festgenommen und in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden.
Am Duisburger Hauptbahnhof musste am Mittwochabend (01. Februar) ein 28-Jähriger aufgrund von Suizidabsichten in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden. Nachdem der Duisburger nach einer Bedrohung auf die Dienststelle gebracht wurde, äußerte er gegenüber den eingesetzten Beamten, dass sie ihn töten sollen. Er wolle nicht mehr leben. Anschließend fielen den Bundespolizisten ältere Schnitte an den Pulsadern auf.
Zuvor schlug der 29-jährige Deutsche im Hauptbahnhof Duisburg mit der Faust gegen die Glasscheibe einer Buchhandlung. Als er von einem 28-jährigen Serben angesprochen wurde das zu unterlassen, zog der Duisburger ein Springmesser aus seiner Hosentasche, ließ die Klinge seitlich herausspringen und bedrohte ihn damit. Der 28-Jährige zog sich in die Buchhandlung zurück und verständigte die Polizei. Als der Mann mit dem Messer das bemerkte, flüchtete er in Richtung Ostausgang des Duisburger Hauptbahnhofs.
Zivilkräfte der Landespolizei stellten den Mann auf Höhe Neudorfer Straße und übergaben ihn zur Festnahme der Bundespolizei.
Bei dem Tatverdächtigen wurden das Springmesser und zwei Pfeffersprays sichergestellt. Die Bundespolizei leitet gegen den Duisburger aufgrund der Bedrohung ein Strafverfahren ein.
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