Gronau – Bei Schwerpunktkontrollen 231 Fahrzeuge kontrolliert

POL-BOR: Gronau - Bei Schwerpunktkontrollen 231 Fahrzeuge kontrolliert
Gronau - Bei Schwerpunktkontrollen 231 Fahrzeuge kontrolliert

Gronau (ots) - (dh) Am Dienstag führte die Polizei im Raum Gronau Kontrollen zur Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen und Verkehrsunfällen durch. Diese integrativen Kontrollen der Schutz- und Kriminalpolizei sind Teil eines Konzeptes der Kreispolizei Borken zur Bekämpfung der Wohnungseinbrüche.

In der Zeit zwischen 11 Uhr und 20 Uhr kontrollierten die Beamtinnen und Beamten in Zivil und in Uniform 231 Fahrzeuge und 27 Fahrräder. Dabei legten die Einsatzkräfte ihr Augenmerk verstärkt auf verdächtige Fahrzeuge und Personen in den Wohnbereichen und den überörtlichen Zufahrtstraßen. Die dabei auch festgestellten Verstöße gegen die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, die missbräuchliche Nutzung von Mobiltelefonen sowie das Fehlverhalten von Radfahrern ahndeten die Beamtinnen und Beamten konsequent.

Bei einem kontrollierten Fahrzeug, das mit fünf bulgarischen Staatsangehörigen im Alter von 16 bis 48 Jahren besetzt war, ergaben sich Verdachtsmomente für weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei. In einem anderen Fall wurde im Auto eines 41-jährigen Mannes aus Niedersachsen ein Elektroschocker, verbaut in einer Taschenlampe, als verbotener Gegenstand aufgefunden. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige und stellten den Elektroschocker sicher.

Bei zwei 28 und 36 Jahre alte Männer aus dem Kreis Steinfurt fanden die Einsatzkräfte eine geringe Menge an Marihuana und stellten es sicher. Die Männer müssen nun mit einem Strafverfahren rechnen.

Ein 28-jähriger Pkw-Fahrer aus Metelen saß unter Drogeneinfluss am Steuer. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe und die Beamten leiteten ein Verfahren ein.

Bei den kontrollierten Fahrzeugführern wurden 27 Verwarngelder erhoben und 17 Anzeigen gefertigt, davon sechs wegen des Verstoßes gegen das Handyverbot.

Von den überprüften Radfahrerinnen und Radfahrern verhielten sich sieben nicht verkehrsgerecht und mussten ein Verwarnungsgeld bezahlen. Zwei befuhren den Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung, weitere zwei hatten bei Dunkelheit die Beleuchtung nicht eingeschaltet und drei Radfahrer benutzten ihr Mobiltelefon während der Fahrt.

Die Polizei im Kreis Borken wird weiterhin diese Schwerpunktkontrollen im Rahmen ihres Konzepts fortsetzen. Darüber hinaus werden die Beamtinnen und Beamten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit verstärkt verdächtige Personen und Fahrzeuge überprüfen, um die Wohnungseinbrüche zu bekämpfen und um die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken.

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