BPOL NRW: VfL Bochum – Fortuna Düsseldorf – Bilanz der Bundespolizei

Bochum - Düsseldorf - Essen (ots) - Wie wir kommunizierten, war die Bundespolizei heute (03. März) anlässlich der 2. Bundesliga, Vfl Bochum - Fortuna Düsseldorf, im Bochumer Hauptbahnhof im Einsatz.

Siehe auch: s="uri-ext outbound">http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3576071

und

http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/3574704

Während die Anreisephase weitestgehend unproblematisch und ohne größere Vorkommnisse verlief, verzeichneten Einsatzkräfte der Bundespolizei in der Abreise mehrere Straftaten.

Aus dem am Gleis bereitstehenden zusätzlichen Zug zündete eine 50-jährige Düsseldorferin einen sogenannten "Polenböller" und warf diesen aus der schließenden Zugtür auf Einsatzkräfte der Bundespolizei. Verletzt wurde glücklicherweise hierdurch niemand. Die Frau wurde daraufhin vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Gegen die 50-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Bei der Ankunft des RE 6 im Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde durch unbekannte Tatverdächtige die Notbremse betätigt. Ob durch die eingeleitete Schnellbremsung Personen im Zug zu Schaden kamen, ist derzeit nicht bekannt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen eingeleitet.

Unbekannte rissen nach Ankunft des zusätzlichen Zuges im Düsseldorfer Hauptbahnhof eine Sitzbank aus einem Abteil und warfen diese anschließend einen Treppenabgang zum Personentunnel hinunter. Verletzt wurde glücklicherweise hierdurch niemand. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Nach Abfahrt des zusätzlichen Zuges aus dem Bochumer Hauptbahnhof gerieten ein 39-jähriger Bochumer (VfL-Fan) mit einem 36-jährigen Essener aneinander und schlug diesen mit der Faust ins Gesicht. Bundespolizisten nahmen den Bochumer vorläufig fest und leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein.

Rund 1700 Fußballfans nutzten heute Zügen um nach Bochum zu reisen. Insgesamt leitete die Bundespolizei acht Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Missbrauch von Nothilfeeinrichtung, Sachbeschädigung, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

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