Köln (ots) - Dienstagnachmittag konnten Bundespolizisten in Köln-Mülheim einen Täter nach begangener gefährlicher Körperverletzung festnehmen.
Gegen 16:25 Uhr erhielt eine Streife der Bundespolizei über Funk die Information, dass es an der Frankfurter Straße zu einer größeren Schlägerei gekommen sei. Die am Bahnhof Köln-Mülheim befindlichen Bundespolizisten machten sich zur Unterstützung ihrer Landeskollegen auf den Weg zum Einsatzort. Vor einem Drogeriemarkt wurde ein blutender, am Boden liegender Mann vorgefunden. Die Beamten kümmerten sich zunächst um den Verletzten. Unmittelbar im Anschluss konnten die Bundespolizisten nach einem Hinweis eines Zeugen den Tatverdächtigen überwältigen. Der 40-jährige Türke war zunächst nicht ansprechbar und hatte im Bereich der Rippen eine Schnittverletzung. Es stellte sich heraus, dass der 22-jährige Ägypter nach verbalen Streitigkeiten ihn mit einer abgebrochenen Flasche in seinen Nierenbereich gestochen hatte, woraufhin er bewusstlos wurde. Nachdem Einsatzkräfte der Polizei Köln ebenfalls vor Ort waren, wurde der 22-jährige Beschuldigte mit zur Dienststelle genommen. Das Opfer verblieb zur stationären Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus. Gegen den Täter wurde Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet. Dieser Einsatz ist ein positives Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landespolizei in Köln.
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