Kassel (ots) - Am heutigen späten Freitagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 49 bei Kassel ein Unfall, bei dem eine 26-Jährige aus Hann. Münden in ihrem Kleinwagen über die Autobahn schleuderte, nachdem ein Sattelzug ihr Fahrzeug gerammt hatte. Ein Rettungswagen brachte die Autofahrerin mit Prellungen im Gesicht und einem Schock in ein Kasseler Krankenhaus. An der Unfallstelle staute sich der Verkehr mehrere Kilometer.
Zweifacher Anstoß
Wie die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal berichten, war die Niedersächsin gegen 10.30 Uhr mit ihrem Kleinwagen auf dem rechten der beiden in Richtung Süden führenden Fahrstreifen der A 49 unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Waldau und Auestadion wechselte ein 56-Jähriger aus dem Schwalm-Eder-Kreis mit seinem 40-Tonnen-Sattelzug nach einem Überholvorgang vom linken auf den rechten Fahrstreifen und übersah offenbar die dort fahrende 26-Jährige. Mit der vorderen rechten Ecke stößt die Zugmaschine mittig gegen den Kleinwagen und bringt ihn damit ins Schleudern. Die Autofahrerin verliert die Kontrolle, schleudert zunächst nach links. Dabei wird der Wagen erneut von dem Lkw angestoßen und gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Von dort abgewiesen schleudert das Auto nach rechts über die Fahrbahn und kracht schließlich gegen die dortige rechte Schutzplanke und kommt erst daraufhin zum Stehen.
Infolge des Unfalls verletzte sich die 26-Jährige. Nachdem Ersthelfer sie aus ihrem beschädigten PKW gerettet hatten, brachte sie ein Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Sattelzugfahrer blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 7.000,- Euro.
Der Unfall sorgte für Verkehrsbehinderungen. Die Unfallstelle war schließlich gegen 11.30 Uhr geräumt. Der Verkehr staute sich aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten mehrere Kilometer.
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