Pressebericht vom 05.05.2017
Aus dem Inhalt:
675. Gewerbsmäßiger Diebstahl aus Wohnung - Ludwigsfeld
676. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Schwabing
677. Kontrollaktion "Rechtsabbieger" zur Kampagne „Gscheid radln - aufeinander achten!“ 2017
678. Auto kann nach Unfallflucht ermittelt werden - Baierbrunn
679. Busfahrer übersieht beim Fahrstreifenwechsel ein Auto; drei Personen verletzt - Untersendling
680. Motorradfahrer übersieht Fußgängerin und verletzt diese schwer – Ottobrunn
681. Uhrenhändler wird außerhalb seines Geschäfts überfallen - Westend
675. Gewerbsmäßiger Diebstahl aus Wohnung - Ludwigsfeld
Am Dienstag, 25.04.2017, gegen 13.00 Uhr, bis Mittwoch, 26.04.2017, gegen 15.30 Uhr, befanden sich drei Arbeiter einer Sanitärfirma in der Wohnung einer 89-jährigen Rentnerin.
Die Firma wurde zuvor durch die Nichte der Rentnerin beauftragt, Arbeiten im Sanitärbereich durchzuführen. Im Anschluss sollten die Möbel und Gegenstände, die sich noch in der Wohnung befanden, durch eine weitere Firma entsorgt werden, da die Rentnerin aufgrund ihres Gesundheitszustandes mittlerweile in einem Pflegeheim wohnt.
Als die 37-jährige Nichte am Tattag in die Wohnung kam, um noch die letzten Wertgegenstände aus der Wohnung zu holen, musste sie feststellen, dass die halbe Wohnung ausgeräumt und auch verwüstet war. Sie verständigte sofort die Polizei und gab ihre Anzeige auf, als einer der Arbeiter zur Wohnung zurückkam.
Es stellte sich heraus, dass die drei Männer die entwendeten Gegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro, welche teilweise in Privatkellern und auch in einem Lagerraum aufgefunden werden konnten, gewinnbringend verkaufen wollten.
Die 36, 37 und 58 Jahre alten Männer wurden vorläufig festgenommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.
676. Trickdiebstahl durch falsche Handwerker - Schwabing
Am Dienstag, 02.05.2017, gegen 16.45 Uhr, kam eine 93-jährige Rentnerin gerade vom Einkaufen zurück zu ihrem Wohnanwesen. Schon am Hauseingang wurde sie von zwei Männern angesprochen und auf ein Plakat aufmerksam gemacht, dass auf einen vermeintlichen Wasserschaden hinweisen würde.
Die Männer gaben an, dass sie nun in den Keller und in ihre Wohnung müssten, um etwas zu reparieren.
Einer der beiden Männer ging in Richtung Keller und der zweite folgte der 93-Jährigen in ihre Wohnung. Sie begaben sich ins Badezimmer, wo die Rentnerin immer wieder die Wasserhähne auf- und zudrehen sollte.
Nachdem der Mann die Wohnung der Rentnerin verlassen hatte, informierte sie sofort ihren Nachbarn, um ihm von dem Wasserschaden zu erzählen. Da der Nachbar von dem Schaden nichts wusste, sah die Rentnerin nach ihren Wertgegenständen und ihrem Bargeld, welches fehlte.
Vermutlich ist der zweite Mann, welcher zunächst in Richtung Keller ging, erneut in die Wohnung gegangen und hat die Gegenstände aus dem Wohnzimmer entwendet.
Täterbeschreibung:
Täter 1:
Männlich, zwischen 30-50 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlanke Figur, mittelblonde krause kurze Haare, sprach hochdeutsch, bekleidet mit heller Hose und einem hellen Oberteil.
Täter 2:
Männlich, zwischen 30-50 Jahre alt, ca. 165 cm groß, kräftige Figur mit Bauchansatz, dunkle Haare, dunkler Teint, bekleidet mit älterer Kleidung, etwas schmuddelig.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich der Gundelindenstraße / Dietlindenstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Trickdiebstahl stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
677. Kontrollaktion "Rechtsabbieger" zur Kampagne „Gscheid radln - aufeinander achten!“ 2017
Von Donnerstag, 02.03. bis Sonntag, 19.03.2017, führte das Polizeipräsidium München eine Online-Umfrage zum Thema „Rechtsabbieger“ durch. Hier konnten Münchner Radfahrerinnen und Radfahrern Örtlichkeiten nennen, bei welchen sie bereits von Kraftfahrzeuglenkern behindert oder gefährdet wurden oder dies beobachtet hatten.
Die Auswertung der Örtlichkeiten erfolgte priorisiert nach der Häufigkeit der Meldungen, der Unfallsituation oder Meldung durch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club).
In 107 Fällen wurden Örtlichkeiten genannt, die auch in der polizeilichen Unfallstatistik verzeichnet waren. Nur an zwei Knoten ereigneten sich im Jahr 2016 maximal vier Abbiegeunfällen zum Nachteil von Radfahrern:
Örtlichkeit Anzahl
Berg-am-Laim-Straße westlich / Leuchtenbergring 51
Dachauer Straße nördlich / Hanauer Straße 5
An neun Örtlichkeiten ereigneten sich drei und an sechs Örtlichkeiten zwei dieser Unfälle. An 53 Örtlichkeiten ereignete sich jeweils nur ein Unfall dieser Art.
Die Ergebnisse der Unfallauswertung wurden bereits der Landeshauptstadt München als zuständiger Straßenverkehrsbehörde zur Verfügung gestellt.
Nach derzeitigem Stand der Auswertungen wurden die folgenden 15 Örtlichkeiten am häufigsten genannt:
Örtlichkeit Anzahl
Berg-am-Laim-Straße westlich / Leuchtenbergring 51
Lindwurmstraße südlich / Poccistraße 47
Donnersberger Brücke nördlich / Arnulfstraße 44
Sonnenstraße nördlich / Herzogspitalstraße 33
Maximilianstraße östlich / Steinsdorfstraße 27
Zweibrückenstraße östlich / Erhardtstraße 22
Paul-Heyse-Unterführung nördlich / Arnulfstraße 21
Ludwigsbrücke westlich / Steinsdorfstraße 21
Paul-Heyse-Straße nördlich / Schwanthaler Straße 18
Dachauer Straße südlich / Sandstraße 16
Rosenheimer Straße nördlich / Am Gasteig 15
Borsigstraße nördlich / Feldmochinger Straße 14
Humboldtstraße westlich / Pilgersheimer Straße 13
Sonnenstraße südlich / Schwanthaler Straße 12
Schenkendorfstraße westlich / Leopoldstraße 11
Ab Montag, 08.05.2017 startet unser zweiwöchiger polizeilicher Schwerpunkt zum Thema "Rechtsabbieger". In den beiden Wochen werden die am häufigsten genannten Stellen vormittags oder nachmittags während den Hauptverkehrszeiten mehrmals überwacht.
Für die Vertreter der Presse besteht am Montag, 08.05.2017, in der Zeit von 08.00 bis 10.00 Uhr an einer Kontrollstelle an der Donnersbergerbrücke / Arnulfstraße die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei zu begleiten.
Neben der allgemeinen Sorgfaltspflicht der „ständigen Vorsicht und gegenseitigen Rücksicht“ ist beim Abbiegen rechtzeitig auf in gleicher Richtung fahrende - bei Zweirichtungsradwegen auch entgegenkommende - Radfahrer und querende Fußgänger zu achten. Durch einen zusätzlichen Schulterblick muss vor der Weiterfahrt geprüft werden, ob weiteren Radfahrern der Vorrang gewährt werden muss.
Seit 1. Januar 2017 gilt für Radfahrer die allgemeine Ampel für den Fahrverkehr, soweit keine gesonderte Radfahrerampel vorhanden ist. Die Fußgängerampel gilt für den Radfahrer nicht mehr.
Abbiegende Kraftfahrzeugführer können sich daher nicht mehr darauf verlassen, dass sie ihre Fahrt fortsetzen können, wenn die Fußgängerampel Rotlicht zeigt. In diesem Fall gilt für den Radfahrer noch das Grünlicht für den allgemeinen Fahrverkehr.
678. Auto kann nach Unfallflucht ermittelt werden - Baierbrunn
Am Freitag, 28.04.2017, gegen 22.00 Uhr, hörte eine 76-jährige Rentnerin vor ihrem Wohnanwesen in Baierbrunn ein lautes Anstoßgeräusch sowie ein Aufheulen des Motors eines Autos.
Sie stellte fest, dass der Gartenzaun, das Gartentor sowie das Müllhäuschen ihres Anwesens massiv beschädigt wurden. Auch ein Verteilerkasten wurde in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Durch die Polizei konnten an der Unfallörtlichkeit mehrere Fahrzeugteile aufgefunden und sichergestellt werden. Intensive Recherchen der Unfallfluchtfahndung führten zu einem BMW.
Der Halter des Autos gab die Tatbeteiligung nicht zu und wollte den BMW zunächst auch nicht vorzeigen. Nach der Beantragung eines Durchsuchungsbeschlusses konnte das Fahrzeug in der Garage gesichtet werden.
Die Polizeibeamten stellten auf der Fahrzeugseite deutlich sichtbare Beschädigungen fest, woraufhin das Auto abgeschleppt wurde. Die Ermittlungen zur Fahrereigenschaft dauern an.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, bzw. zum Fahrer des schwarzen BMW, 3er compact machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
679. Busfahrer übersieht beim Fahrstreifenwechsel ein Auto; drei Personen verletzt - Untersendling
Am Donnerstag, 04.05.2017, gegen 16.45 Uhr, fuhr ein 32-jähriger Busfahrer mit seinem Bus der Linie 62 auf der Garmischer Straße und nutzte den zweiten Fahrstreifen stadteinwärts. Er wollte die Kreuzung zur Tübinger Straße / Landaubogen überqueren, um die nächste Haltestelle zu erreichen.
Etwas nach vorne versetzt fuhr ein 25-jähriger Autofahrer auf dem vierten Fahrstreifen der Garmischer Straße, ebenfalls stadteinwärts.
Vor der Kreuzung zum Landaubogen wechselte der Autofahrer nach rechts auf den dritten Fahrstreifen, um nach links abzubiegen.
Der Bus und der Pkw-Fahrer fuhren bei Grünlicht in die Kreuzung ein. Aus bisher unbekannten Gründen wechselte der Busfahrer im Kreuzungsbereich vom zweiten auf den dritten Fahrstreifen und stieß dabei gegen das Auto des 25-Jährigen.
Der Busfahrer leitete eine Vollbremsung ein, woraufhin drei Fahrgäste im Bus gegen ein Gestänge bzw. die gegenüberliegenden Sitze stießen.
Eine 48-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Die beiden anderen Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen.
Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.
680. Motorradfahrer übersieht Fußgängerin und verletzt diese schwer - Ottobrunn
Am Donnerstag, 04.05.2017, gegen 17.25 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Motorradfahrer auf der Ottostraße in Richtung Spitzwegstraße.
Zur gleichen Zeit war eine 62-jährige Fußgängerin auf dem Gehweg der Ottostraße und wollte diese auf Höhe der Einmündung der Spitzwegstraße überqueren.
Der Motorradfahrer bemerkte die Fußgängerin zu spät und erfasste sie trotz einer Vollbremsung.
Die Frau kam schwer verletzt auf der Fahrbahn zum Liegen und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der 18-Jährige trug einen Helm, weitere Schutzkleidung hatte er nicht an und wurde beim Sturz leicht verletzt. Er wurde mit dem Rettungsdienst ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.
Aufgrund von Zeugenaussagen und der am Unfallort gesicherten Spuren wird momentan davon ausgegangen, dass der 18-Jährige die zulässigen 30 km/h deutlich überschritten hatte. Weiter wird gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
681. Uhrenhändler wird außerhalb seines Geschäfts überfallen - Westend
Am Donnerstag, 04.05.2017, gegen 19.00 Uhr, verließ ein Uhrenhändler sein Geschäft und begab sich in einen in der Nähe gelegenen Laden.
Gegen 19.45 Uhr begab er sich zu seinem Stellplatz in der Tiefgarage.
Ein bislang unbekannter Täter trat auf den 43-Jährigen heran und forderte unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe von Bargeld und Schmuck.
Der 43-jährige Uhrenhändler übergab dem Unbekannten das von ihm mitgeführte Geld sowie eine wertvolle Armbanduhr. Der Täter konnte unerkannt flüchten.
Der Uhrenhändler wurde bei dem Überfall nicht verletzt.
Täterbeschreibung:
Männlich, dunkelhäutig, ca. 25-30 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kurze Haare, kräftige, muskulöse Figur, er hatte ein dunkles Tuch über den Mund gezogen, trug eine Baseball-Kappe mit zwei bis drei Buchstaben auf der Stirnseite, bekleidet mit einer schwarzen Jacke, schwarzen Hose und dunklen Schuhen. Bewaffnet war er mit einer schwarzen Faustfeuerwaffe.
Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in Bereich zwischen der Holzapfelstraße / Paul-Heyse-Straße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Raub stehen könnten?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
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