BPOL NRW: 15.000 Volt! – Spanngurte auf Fahrdraht geworfen – Bundespolizei sucht Zeugen nach gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr

Spanngurte in der Oberleitung Foto: Bundespolizei

Gladbeck (ots) - Für eine erhebliche Beeinträchtigung des Bahnverkehrs sorgten gestern Abend (20. August) Unbekannte, die zwei Spanngurte auf eine Bahnoberleitung am Bahnhof Gladbeck West warfen. Dabei begaben sich der oder die Täter in Lebensgefahr.

Gegen 20:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei über einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr am Bahnhof Gladbeck West informiert. Vor Ort stellten Bundespolizisten fest, dass zwei Spanngurte auf die stromführende Oberleitung geworfen wurden. Dabei begaben sich der oder die Täter in Lebensgefahr.

Eine sofortige Nahbereichsfahndung nach Tatverdächtigen verlief erfolglos. Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Um die Oberleitung wieder instand zu setzten, musste die Bahnstrecke Gladbeck West - Essen für mehr als 90 Minuten gesperrt werden.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. In diesem Zusammenhang bittet die Bundespolizei um sachdienliche Hinweise.

Wer konnte gestern Abend (20. August) am Bahnhof Gladbeck West Personen beobachten, die sich dort zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr aufhielten. Hinweise werden unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen genommen.

Zudem warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnstroms!

- Beim Klettern auf Masten, Schutzeinrichtungen, Brücken und abgestellte Schienenfahrzeuge entsteht eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz der Eisenbahn; diese steht unter einer Spannung von 15.000 Volt! - Nicht nur das Berühren der Oberleitung mit dem Körper oder Gegenständen aller Art, sondern schon die bloße Annäherung ist lebensgefährlich.

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Volker Stall

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