Frankfurt (Oder) (ots) - Am Dienstagvormittag stoppte eine Bundespolizeistreife einen Mann an der Frankfurter Stadtbrücke, der trotz Wiedereinreisesperre nach Deutschland wollte. Der in Deutschland mehrfach polizeibekannte Mann war im Juli 2017 in seine polnische Heimat abgeschoben wurden.
Weil der 41-Jährige in den Jahren von 2007 bis 2010 mehrfach wegen Diebstahls, Erpressung und gefährlicher Körperverletzung in Berlin und Hamburg polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde er im Oktober 2010 zu mehr als zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Außerdem verlor er das Recht auf Einreise und Aufenthalt nach/in Deutschland. Nach seiner Haftentlassung im Juli dieses Jahres wurde er in sein Heimatland Polen abgeschoben.
Am Tag der Deutschen Einheit versuchte der Mann gegen 7:45 Uhr trotz Einreisesperre nach Deutschland einzureisen. Bundespolizisten kontrollierten ihn kurz hinter der Stadtbrücke in der Slubicer Straße von Frankfurt (Oder). Der Mann hatte keinerlei Dokumente dabei und gab einen falschen Namen an, um wahrscheinlich einer Festnahme zu entgehen. Bei einer Überprüfung seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass der 41-Jährige aufgrund einer bestehenden Ausweisungsverfügung festzunehmen ist.
Weil er einen Bundespolizisten während der Bearbeitung beleidigte und damit drohte, ihn schwer zu verletzen, leiteten die Beamten gleich mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung, Nötigung und der unerlaubten Einreise nach Deutschland ein.
Nach der Abschluss der Bearbeitung reiste der Mann am Dienstagmittag wieder nach Polen aus.
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