Polizeiliche Absperrung am Flughafen Hamburg – Frau schlägt Bundespolizisten

Hamburg (ots) - Ein alleinstehendes Gepäckstück war heute Morgen der Grund für einen Polizeieinsatz am Flughafen Hamburg. Während der Absperrmaßnahmen schlug eine Frau dann auf einen Polizeibeamten ein.

Gegen 05:30 Uhr ging bei der Bundespolizei am Flughafen Hamburg die Meldung ein, dass auf der Abflugebene im Terminal 1 ein herrenloser roter Koffer stehen würde. Da sich der Eigentümer auch nach Ausrufen nicht gemeldet hatte, sperrte die Bundespolizei den Nahbereich ab. Dazugerufene Spezialkräfte untersuchten das Reisegepäck und stellten lediglich Schriftstücke, Kosmetika, Kleidung und zwei Mobiltelefone im Reisegepäck fest. Da keine Gefahr von dem Koffer ausging, hoben die Beamten die Absperrung wieder auf und gaben diesen bei Lost and Found ab.

Im Rahmen dieser polizeilichen Maßnahmen widersetzte sich eine 35-jährige Frau den Anweisungen eines Polizeibeamten.

Während die Absperrung durch die Bundespolizei durchgeführt wurde, mussten auch mehrere Reisende den Check-in-Bereich einer Schalterreihe verlassen. Eine 35-jährige deutsche Staatsangehörige hatte dafür kein Verständnis und wollte trotz mehrfacher Aufforderung nicht aus dem Absperrbereich gehen, so dass der Beamte einen Platzverweis gegen die Frau aussprechen musste. Erst danach entfernte sie sich kurzzeitig, um wenige Minuten später zur Absperrung zurückzukommen und dem Bundespolizisten gegenüber ihr Unverständnis über die Maßnahme zu äußern. Zudem versuchte sie wieder in den Absperrbereich zu gelangen. Einer erneuten Aufforderung den Bereich zu verlassen kam die Frau nicht nach, so dass der Beamte ihr an den Arm griff, um den Platzverweis durchzusetzen. Daraufhin riss sich die Frau los und schlug gezielt auf den Kopf des Bundespolizisten. Der Beamte wurde dabei nicht verletzt und blieb dienstfähig.

Wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erhielt die Frau eine Strafanzeige.

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