Herford, Enger, Spenge, Hiddenhausen, Vlotho, Löhne, Kirchlengern, Rödinghausen, Bünde (ots) - (hay) Der positive Trend des letzten Jahres bei der Senkung der Fallzahlen im Bereich Wohnungseinbruchdiebstahl, hat sich in der letzten Woche fortgesetzt. Insgesamt wurden bei der Kreispolizeibehörde Herford fünf Wohnungseinbrüche angezeigt. Hierbei waren zwei Taten in der Herforder Innenstadt und jeweils eine in Löhne, Kirchlengern und Vlotho zu verzeichnen. In vielen Fällen nähern sich die Einbrecher an das Objekt über die rückwärtige Gebäudeseite. Die Wahrscheinlichkeit durch Nachbarn oder Passanten bei der Tatausführung beobachtet zu werden wird hierdurch erheblich reduziert. So auch bei einem aktuellen Fall in Löhne. Am Samstag (27.1.) zwischen 16:30 Uhr und 18:40 Uhr kamen die bislang unbekannten Täter durch den hinteren Gartenbereich. In der Schulstraße hebelten sie ein Fenster des Einfamilienhauses auf und stiegen ein. Angaben zu dem möglichen Diebesgut oder der Höhe des Sachschadens können noch nicht gemacht werden. Ein weiterer Fall mit dieser Vorgehensweise wurde der Polizei aus Kirchlengern gemeldet. Am Freitag (26.1.) zwischen 20:00 Uhr - 20:45 Uhr näherten sich die Einbrecher ebenfalls über den hinteren Bereich des Grundstücks an ein Einfamilienhaus in der Korte Breede. Dort zerschlugen sie eine Fensterscheibe und hebelten am Fensterrahmen. Bei der Tatausführung blieb es aber beim Versuch, wobei der Sachschaden sich aber auf circa 400 Euro beläuft. Eine Nachbarin teilte erst bei der Tatortaufnahme ihre Beobachtungen mit. Sie hatte zur Tatzeit einen dunkel gekleideten Mann, der zwischen 20 - 30 Jahre alt gewesen war, gesehen. Hinweise zu diesen Fällen nimmt die Direktion Kriminalität unter der Telefonnummer 05221 888-0 entgegen. Gerade der zweite Sachverhalt hat gezeigt, wie wichtig die sofortige Alarmierung der Polizei über den Notruf 110 ist. Neben der kriminalpolizeilichen Tatortaufnahme haben natürlich sofortige Fahndungsmaßnahmen zur Ergreifung des Täters eine hohe Bedeutung für die Verbrechensaufklärung. Aber auch vor Begehung der Tat sind Wahrnehmungen über verdächtige Personen und Fahrzeuge an die Polizei entscheidend zur Einbruchsverhütung oder zur Aufklärung von zurückliegenden Taten.
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