Pressemeldung für den Nordkreis

Foto gefertigt: Silvia Awick Bild links - Leiterin Irma Willer (Veröffentlichung zugestimmt) Bild rechts - Kristina Fink Alle drei Frauen tätig im "Haus für Kinder Scheefenkamp", Scheefenkamp 36, 26169 Friesoythe

Cloppenburg/Vechta (ots) - Friesoythe - Gerd Binder, Polizeioberkommissar, für die Präventionsarbeit im Nordkreis zuständig

Der Arbeitstag beginnt im Kindergarten. Gebannt schauen die Kinder zu Gerd Binder hoch, der mit ihnen über Verkehrszeichen und Ampeln spricht. Seit 1. Januar 2018 ist der Polizeioberkommissar bei der Friesoyther Polizei hauptamtlich für die Präventionsarbeit zuständig. Sein Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Kindergärten und Grundschulen. "Wenn Präventionsarbeit verhindert, dass Straftaten verübt oder es zu Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsunfälle kommt, ist das für die Sicherheit und für das Sicherheitsgefühl der Menschen wesentlich besser", umreißt Binder die Bedeutung seiner Arbeit. Deshalb legt Binder einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. "Mit der Präventionsarbeit will die Polizei auf Minderjährige einwirken, damit sie gar nicht erst oder nicht wieder straffällig werden", erläutert er. "Gleichzeitig ist es unser Ziel zu verhindern, dass sie zum Opfer einer Straftat werden." Aufklärung ist, so Binder, also die eine Seite der Präventionsarbeit, Informationen über Gefahren - sei es im Straßenverkehr, im Internet oder im Umgang mit fremden Menschen - die andere. Dabei sieht Binder sich nicht als Einzelkämpfer. "Kriminal- und Verkehrsunfallprävention sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben", sagt er. Die Polizei ist hier nur ein Akteur neben anderen, also etwa Eltern und Lehrern. Und auch innerhalb der Polizei steht Binder nicht allein. Er arbeitet in enger Abstimmung mit dem Präventionsteam in Cloppenburg und steht, beispielsweise über Fortbildungen, in regelmäßigem Kontakt mit Präventionsarbeitern aus ganz Niedersachsen. Der 55-jährige gebürtige Berliner ist seit 18 Jahren in der Präventionsarbeit tätig. Aus gelegentlichen Schulbesuchen und Vorträgen erwuchs sein Interesse an der Arbeit. Seit 2011 ist Binder Vorsitzender des Präventionsrates Friesoythe, 2015 schloss er die Fortbildung zur Fachkraft für Kriminalprävention ab. Von 2016 an war er mit der Hälfte seiner Arbeitszeit in der Präventionsarbeit tätig, seit 1. Januar 2018 ist er nun in Vollzeit dafür zuständig. Zu den Aufgaben eines polizeilichen Sachbearbeiters Prävention gehören neben polizeilichen Maßnahmen im Bereich der Jugendgefährdung auch die Mitwirkung in Präventionsgremien und bei Projekten außerhalb polizeilicher Institutionen. Dafür steht Binder beispielsweise in Kontakt mit Behörden, Bildungseinrichtungen und Selbsthilfegruppen. Er übernimmt beispielsweise Präventionsunterricht an Schulen oder hält Vorträge bei Lehrerkonferenzen und Elternabenden. Dabei informiert er beispielsweise darüber, wie man sich vor Gewalt-, Eigentums- oder Internetkriminalität schützen kann. "Mir liegt vor allem die Arbeit mit Kindern am Herzen", sagt Binder. "Hier kann man die meisten Erfolge erzielen, vor allem aber benötigen Kinder einfach auch einen besonderen Schutz."

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