Kassel (ots) - Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Nach intensiven Ermittlungen der für Kapitaldelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gelangen am Freitag die Festnahmen von drei Männern und einer Frau, die im Verdacht stehen, in Verbindung mit dem versuchten Tötungsdelikts am 9. Februar zu stehen. Ein Mann hatte am Freitagabend, 9. Februar, einen 52 Jahre alten Geschäftsmann mit der Abgabe eines Schusses schwer am Kopf verletzt und war anschließend mit der Beute, Bargeld und Schmuck, vom Tatort an der Leipziger Straße, Ecke Fischhausweg geflüchtet.
Bei den nun Festgenommenen handelt es sich um einen 37-Jährigen aus Schleswig-Holstein, zwei 31 und 36 Jahre alte Männer, die in Kassel wohnen und einer ebenfalls in Kassel wohnhaften 41-Jährigen. Während sich der dringende Tatverdacht wegen des versuchten Tötungsdelikts gegen den 37-Jährigen richtet, konnten bei der Frau am Freitag bei einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahn 7 bei Göttingen Schmuckstücke aus der Tat sichergestellt werden. Sie sowie die beiden 31 und 36 Jahre alten Männer, sie wurden in ihren Kasseler Wohnungen festgenommen, sind nach Abschluss der ersten Ermittlungen wieder auf freien Fuß. Der 37-Jährige, gegen den auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft ein Haftrichter am Amtsgericht Kassel einen U-Haftbefehl erlassen hatte, war ebenfalls am Freitag in seiner Wohnung in Schleswig-Holstein festgenommen worden. Ihn brachten die dortigen Beamten in die JVA Lübeck-Lauerhof. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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