Neubrandenburg - Stavenhagen (ots) - Stavenhagen - Am heutigen Vormittag (03.03.2018) gegen 10:25 Uhr wurde durch die Kundenbetreuerin im Regionalexpress von Neubrandenburg nach Güstrow einem Pärchen die Weiterreise mit dem Zug untersagt, da sie einen gefüllten Benzinkanister und eine verpackte Kettensäge mitführten.
Der 34-jährige algerische Staatsangehörige hatte während der Zugfahrt permanent mit einem Feuerzeug gespielt. Das bemerkte die Zugbegleiterin und bat um Unterstützung durch zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit, die das Pärchen nun am Bahnhof Stavenhagen aus dem Zug begleiteten. Dabei beleidigte die 32-jährige deutsche Begleiterin die Zugbegleiterin und drohte ihr Schläge an.
Die Kundenbetreuerin machte das Paar darauf aufmerksam, dass grundsätzlich die Mitnahme von feuergefährlichen Stoffen in Zügen verboten ist und sie daher von der Fahrt ausgeschlossen werden müssen. Daraufhin reagierte der Mann so aggressiv, dass er eine Gewalttat androhte. Er würde dem nächsten Kundenbetreuer ein Messer an den Hals halten, um eine Mitfahrt zu erzwingen.
Während dessen wurde bereits die Bundespolizei und Landespolizei alarmiert, die gegen 10:45 Uhr mit sieben Polizeibeamten vor Ort eintrafen. Nachdem eine polizeiliche Ansprache gegen beide Personen erfolgte, ließen sie sich anschließend polizeilich kontrollieren.
Die Überprüfung des mitgeführten Rucksacks ergab, dass der Mann neben dem Benzinkanister und der Kettensäge auch noch eine Axt mit sich führte.
Gegen die Personen wird nun wegen Beleidigung, Bedrohung, Nötigung und der Gefährdung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde Benzinkanister an einen ortsansässigen Handwerker, der sich in der Bahnhofsgaststätte befand, veräußert. Eine Weitereise mit Zug konnte nun wieder erfolgen.
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