Berlin (ots) - Zwei Taschendiebe gingen Zivilfahndern der Bundespolizei am Samstagmorgen ins Netz. Die Beamten nahmen die beiden Moldauer an den S-Bahnhöfen Ahrensfelde und Messe Nord auf frischer Tat vorläufig fest.
Opfer eines 22-jährigen Langfingers am S-Bahnhof Ahrensfelde war ein 26-jähriger Spanier. Er war in einer S7 eingeschlafen. Der Moldauer nutzte dies gegen 6:20 Uhr aus und entwendete ein Smartphone aus dessen Hosentasche. Die Bundespolizisten nahmen ihn daraufhin vorläufig fest, weckten den Spanier und gaben ihm das gestohlene Handy zurück. Nach Anzeigenaufnahme entließen die Beamten den polizeibekannten Straftäter auf freien Fuß.
Ein 33-jähriger Taschendieb aus Moldawien schlug gegen 6:45 Uhr in einer S 41 zu. Zivilbeamte kontrollierten ihn, als er mit einem Handy in der Hand fluchtartig die S-Bahn am S-Bahnhof Messe Nord verließ. Er gab wenig glaubhaft an, das Smartphone gefunden zu haben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten griffbereit ein Pfefferspray in der Jackentasche des Mannes. Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen Diebstahls mit Waffen ein. Der 33-Jährige trat bereits zweimal in diesem Jahr wegen Diebstahl mit Waffen polizeilich in Erscheinung und ist einmal zu einer Bewährungsstrafe von drei Monaten verurteilt worden. Die Bundespolizei beabsichtigt Untersuchungshaft zu erwirken. Die Bearbeitung dauert an.
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