Wesseloh: Schlägerei beim Frühtanz; Schneverdingen: 1,54 Promille; Munster: Diebstahl vorgetäuscht

Heidekreis (ots) - Presseinformation der Polizeiinspektion Heidekreis v. 02.05.2018 Nr. 1

01.05 / Schlägerei beim Frühtanz

Wesseloh: Zwischen zwei Gruppen von Partygästen kam es beim Wesseloher Frühtanz am Dienstagmorgen, gegen 04.00 Uhr zu Streitigkeiten mit anschließenden wechselseitigen Körperverletzungen. Die 17- bis 20Jährigen schlugen und traten aufeinander ein und zogen sich dabei teilweise leichte Verletzungen zu. Die hinzugerufene Polizei stellte einen Baseballschläger sicher. Die Beteiligten erwartet ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

01.05 / 1,54 Promille

Schneverdingen: Polizeibeamte kontrollierten am Dienstagabend, gegen 19.30 Uhr auf dem Moorweg den Fahrer eines Pkw. Der 35jährige Schneverdinger gab an, zwei Bier getrunken zu haben und führte einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis lautete 1,54 Promille. Die Bematen ließen eine Blutprobe entnehmen und leiteten ein Strafverfahren ein.

02.05 / Diebstahl vorgetäuscht

Munster: Am Sonntagabend erschien eine 31jährige Munsteranerin bei der Polizei, um den Diebstahl ihrer Geldbörse anzuzeigen. Angeblich sei der Frau beim Besuch eines Indoor-Spielplatzes in Rotenburg die Geldbörse mit Dokumenten und 820,- Euro Bargeld entwendet worden. Als die junge Frau Montagmorgen erneut in der Wache erschien, um eine Bescheinigung abzuholen, mit der sie beim Sozialamt Ersatzleistungen beantragen wollte, wurde sie nochmals als Zeugin vernommen, um weitere Ermittlungsansätze zu erlangen. Allerdings ergaben sich im Verlaufe der Vernehmung Hinweise darauf, dass die Mutter zweier Kinder das Geld in einer Spielhalle in Munster verspielt hatte, sodass sie sich in der Rolle einer Beschuldigten, wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat, wieder fand. Als sie erkannte, dass die ursprünglichen Angaben nicht mehr aufrecht zu erhalten waren, zeigte sie sich reumütig und räumte ein, dass sie den Diebstahl nur erfunden hatte, um an die Bescheinigung und weitere Sozialleistungen zu kommen.

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