Düsseldorf (ots) - Ein 24-jähriger Deutscher stoß Samstagabend (5. Mai) um 20.55 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof einem Polizisten (42) mit vollem Körpereinsatz gegen die Schulter und sprang in den ICE 514 in Richtung Essen. Der Mann aus Velbert wurde gestellt und in Essen des Zuges verwiesen.
Zuvor war der 42-jährige Polizist mit seinem Kollegen (30) in zivil auf dem Heimweg und wartete auf Bahnsteig 17/18 im Düsseldorfer Hauptbahnhof auf den Zug. Als der Velberter dem 42-jährigen Polizisten unvermittelt mit voller Wucht gegen die Schulter stoß und in den Zug flüchtete, eilten die beiden Polizisten ihm hinterher.
Im Zug stellten die Beamten den Mann zur Rede. Er beleidigte sie als "Scheiß Bullen". Er wüsste, dass sie "Bullen" seien. Daraufhin gaben sich die Beamten als Polizisten zu erkennen und forderten ihn auf sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach und schloss sich auf der Zugtoilette ein. Kurz vor dem Halt in Essen verließ er die Toilette. Er wies sich widerwillig aus, beleidigte die Beamten erneut und wurde einer Weiterfahrt ausgeschlossen.
Da er keine Fahrkarte besaß wurde ein Strafverfahren aufgrund der Leistungserschleichung eingeleitet. Zudem wird gegen den jungen Mann wegen der Körperverletzung und der Beleidigungen ermittelt. Weshalb er ahnte, dass es sich bei den zivilreisenden Männern um Polizisten handelte, ist bislang nicht bekannt.
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