Pressebericht vom 04.04.2019
04.04.2019, PP München
Pressebericht vom 04.04.2019
Inhalt:471. Körperverletzung – Altstadt472. Zusammenstoß zwischen Pkw und Radfahrer - Isarvorstadt473. Verkehrsunfall nach Überholvorgang zwischen zwei Radfahrern - Neuhausen474. Zusammenstoß eines Pkw mit einem Kleintransporter - Unterföhring475. Callcenterbetrug mittels Modus Gewinnspiel - Thalkirchen476. Mumienattrappe sorgt für Polizeieinsatz – Aying (Foto)477. Festnahme von tatverdächtigen Jugendlichen nach Brandlegung an einer Wiese - Gräfelfing478. Bilanz 24-Stunden-Blitzmarathon
471. Körperverletzung – Altstadt Am Sonntag, 17.03.2019, gegen 03:10 Uhr, hielten sich drei Männer (22, 23 und 24 Jahre, aus München und dem Landkreis Fürstenfeldbruck) vor einer Gaststätte in der Josephspitalstraße auf. Aus bislang noch ungeklärten Gründen gerieten die Männer in einen zunächst verbalen Streit mit einem 25-jährigen Sicherheitsmitarbeiter der Gaststätte. Im Verlauf des Streitgesprächs soll der 25-Jährige den 24-Jährigen hinsichtlich seiner dunklen Hautfarbe beleidigt haben. Außerdem habe er diesen und seine beiden Begleiter mehrfach geschlagen. Der 23-Jährige und der 24-Jährige wurden dadurch verletzt. Zeugen alarmierten den Polizeinotruf 110. Streifen der Polizeiinspektion 11 (Altstadt) fuhren zum Einsatzort und zeigten den 25-Jährigen aus München wegen einer Körperverletzung und Beleidigung an.Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 44 geführt.
472. Zusammenstoß zwischen Pkw und Radfahrer - Isarvorstadt Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 08:20 Uhr, fuhr ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Weilheim-Schongau mit seinem Pkw VW die Fraunhoferstraße stadteinwärts (nordwestliche Richtung). Neben ihm auf dem gekennzeichneten Radweg fuhr ein 40-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad Trek in gleiche Richtung. Als der 32-Jährige auf Höhe der Kreuzung zur Baaderstraße nach rechts in diese einbiegen wollte, kam es zum Zusammenstoß mit dem neben ihm fahrenden Fahrradfahrer. Dieser wollte die Kreuzung in gerader Richtung überqueren. Durch den Anstoß mit dem Pkw stürzte der 40-Jährige auf die Fahrbahn und wurde dabei verletzt. Er musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Gegen den 32-Jährigen wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt. Während der Unfallaufnahme kam es aufgrund der vorübergehenden Sperrung eines Fahrstreifens zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.
473. Verkehrsunfall nach Überholvorgang zwischen zwei Radfahrern - Neuhausen Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 11:55 Uhr, fuhr ein 75-jähriger Münchner mit seinem Fahrrad auf dem parallel zur Nymphenburger Straße verlaufenden Radweg stadteinwärts. Kurz nach der Kreuzung zur Aldringenstraße wurde er dabei von einem 58-jährigen Münchner mit seinem Fahrrad überholt. Während des Überholvorgangs kam es zu einer Berührung zwischen den beiden Fahrrädern. In der Folge stürzten beide Fahrradfahrer zu Boden. Der 58-Jährige verletzte sich dabei und musste zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden.
474. Zusammenstoß eines Pkw mit einem Kleintransporter - Unterföhring Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 12:55 Uhr, fuhr ein 74-jähriger Münchner mit seinem Pkw VW den Föhringer Ring in nordwestliche Richtung (Richtung Isar). Zur gleichen Zeit kam ihm ein 37-Jähriger aus dem südöstlichen Münchner Landkreis mit seinem Kleintransporter Daimler Benz entgegen. Bei ihm befand sich ein 29-Jähriger (ebenfalls aus dem südöstlichen Münchner Landkreis) als Beifahrer im Fahrzeug. Aus bislang noch unbekannter Ursache geriet der 74-Jährige mit seinem Pkw auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Fahrzeug des 37-Jährigen. Der 74-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Insassen des Kleintransporters wurden leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt mehreren tausend Euro. Da beide Fahrstreifen im Bereich der Unfallörtlichkeit während der Verkehrsunfallaufnahme vorübergehend komplett gesperrt werden mussten, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
475. Callcenterbetrug mittels Modus Gewinnspiel - Thalkirchen Anfang Februar wurde ein 66-jähriger Münchner in seiner Wohnung im Bereich der Pognerstraße von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter telefonisch kontaktiert. Dieser forderte den 66-Jährigen zur Begleichung einer höheren Strafzahlung für angebliche Beitragsrückstände nach einer Teilnahme an einem Gewinnspiel auf. Im Gespräch wurde dem 66-Jährigen außerdem mit der Pfändung seines Bankkontos im Falle einer Nichterfüllung der Forderung bedroht. Wenig später nach diesem Anruf wurde der 66-Jährige von einer angeblichen Anwaltskanzlei namens „Ebner und Partner“ aus Berlin angerufen. Diese gaben vor über den Sachverhalt mit der Bank informiert zu sein und forderten ihn ebenfalls zu einer Zahlung eines Geldbetrages auf. Dabei wurde ihm ein Nachlass in Höhe von mehreren hundert Euro bei sofortiger Zahlung in Aussicht gestellt. Der 66-Jährige überwies daraufhin sukzessive mehrere tausend Euro auf ein Bankkonto im nicht europäischen Ausland, nachdem er in einigen Zeitabständen mehrfach von dieser Anwaltskanzlei kontaktiert worden war. Der 66-Jährige wurde schließlich Ende März auf diese Betrugsmasche aufmerksam und wandte sich seinerseits an eine Rechtsanwaltskanzlei in München, welche ihn zur Anzeigenerstattung aufforderte. Die Ermittlungen wurden durch das Kriminalfachdezernat 3 - AG Phänomene übernommen. Warnhinweis:Die Münchner Polizei warnt davor, bei angekündigten Gewinnen finanzielle Vorleistungen zu erbringen.Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Sollten Sie unsicher sein, rufen Sie auf alle Fälle den Notruf 110 an.
476. Mumienattrappe sorgt für Polizeieinsatz – Aying (Foto) Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 18:00 Uhr, verständigte eine 65-Jährige aus Aying über den Notruf 110 die Polizei, da sie in einem vermieteten Lagerraum, neben diversen anderen Gegenständen eine beinahe mumifizierte Leiche aufgefunden habe. Aufgrund der diffusen Lichtverhältnisse konnte sie jedoch keine konkreteren Angaben zu ihrer Feststellung machen. Eine nähere Überprüfung durch die verständigten Polizeibeamten ergab jedoch, dass es sich um eine sehr realistisch ausgeführte Nachbildung eines menschlichen mumifizierten Körpers handelte. Das Objekt selbst besteht im Inneren aus Styropor und wurde in der Vergangenheit vermutlich als Theaterrequisite eingesetzt.
477. Festnahme von tatverdächtigen Jugendlichen nach Brandlegung an einer Wiese - Gräfelfing Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 16:30 Uhr, bemerkten zwei Passanten eine Brandentwicklung auf einer Wiese im Paul-Diehl-Park. Außerdem konnten sie zwei Jugendliche beobachten, welche sich zügig von der Brandstelle entfernten. Die beiden Zeugen verständigten daraufhin über den Notruf die Polizei und Feuerwehr. Im Rahmen der Fahndung konnten die beiden Jugendlichen (eine 14-Jährige und ein 15-Jähriger) angetroffen werden. In einer Vernehmung beim zuständigen Kommissariat 13 räumten beide die vorsätzliche Brandlegung mit einem Feuerzeug und Zigarettenkippen am Gras ein. Sie wurden wegen einer Sachbeschädigung durch Brandlegung angezeigt.Die in Brand gesetzte Fläche von etwa 100 x 80 Metern wurde kurz nach Verständigung des Notrufs von der Feuerwehr Gräfelfing gelöscht. Der dadurch entstandene Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro.
478. Bilanz 24-Stunden-Blitzmarathon Während des Blitzmarathons von Mittwoch, 03.04.2019, 06:00 Uhr, bis Donnerstag, 04.04.2019, 06:00 Uhr, wurden von der Münchner Polizei an 62 Kontrollstellen insgesamt 877 (Vorjahr: 794) Geschwindigkeitsverstöße beanstandet.Trotz der intensiven öffentlichen Ankündigung mit Bekanntgabe aller Kontrollstellen, wurde dennoch in vielen Fällen die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Am Mittwochvormittag wurde ein 40- jähriger Pkw-Fahrer mit seinem Mercedes in der Ständlerstraße mit 120 km/h, anstelle der dort zulässigen 60 km/h, gemessen. Den Fahrer erwarten nun ein Bußgeld von 280 Euro, zwei Punkte im Fahrzeugzentralregister und zwei Monate Fahrverbot. Neben den Geschwindigkeitsverstößen wurden auch weitere 146 sonstige Verkehrsverstöße festgestellt. Die betreffenden Fahrzeugführer mussten unter anderem wegen nichtangelegtem Sicherheitsgurt oder der Benutzung eines Mobiltelefons beanstandet werden. Ein weiterer Fahrzeugführer war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Er wurde wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Zwei weitere Kraftfahrer führten ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Drogen. Sie wurden wegen Drogen am Steuer angezeigt. Die Münchner Polizei wird weiterhin die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen überwachen, denn jede Geschwindigkeitsbeschränkung dient der Verkehrssicherheit: Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache bei tödlichen Unfällen. Die Münchner Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an alle Verkehrsteilnehmer: Verhalten Sie sich vorbildlich, fahren Sie insbesondere vorsichtig und nehmen Sie aufeinander Rücksicht.