BPOL NRW: Bundespolizei beschlagnahmt 100-Euro-Blüten – falsch verstandene Hilfe

Die Bundespolizei hat am 28.04.21 gegen 20:00 Uhr auf der Vaalserstraße in Aachen ein Fahrzeug mit zwei deutschen männlichen Insassen angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die Beamten bei dem Beifahrer eine amtliche Pfändungsausschreibung im Rahmen eines Strafvollstreckungsbescheides der Staatsanwaltschaft Chemnitz fest. Der Strafvollstreckungsbescheid belief sich über 1600,- Euro. Da der 30-jährige keine Barmittel oder anderweitige Wertgegenstände mit sich führte, lieh ihm sein 24-Jähriger Bekannter 500,- Euro in 100-Euro-Banknoten für eine Teilbegleichung seiner Geldschulden aus. Bei Überprüfung des Geldes stellte sich heraus, dass es sich um Falschgeld handelte. Das Geld wurde beschlagnahmt und der Überlasser wurde wegen des Straftatbestandes des Inverkehrbringens von Falschgeld beanzeigt. Der Vorgang wurde zuständigkeitshalber an die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Aachen übergeben, die die weiteren Ermittlungen führt. Beide Personen konnten im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen. Beide werden sicherlich in Zukunft Post von der Justiz erhalten, der eine wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld und der andere wegen des Nichtbegleichens amtlicher Geldforderungen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Aachen PHK Bernd Küppers Telefon: +49 (0)241 56837 0 E-Mail: presse.ac@polizei.bund.de Twitter: @BPOL_NRW www.bundespolizei.de Bahnhofplatz 3 52064 Aachen Weitere Informationen erhalten Sie unter www.bundespolizei.de oder unter oben genannter Kontaktadresse.