Drogenkonsum endet hinter Gittern

Am Samstag (02.04) kontrollierten Bundespolizisten im Lübecker Hauptbahnhof einen auffälligen Mann der nach Betäubungsmitteln roch. Bei der Überprüfung der Personalien konnten die Beamten feststellen, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Gegen 21:30 Uhr hatten die Polizisten den richtigen "Riecher". In der Wandelhalle nahmen sie einen Geruch von Betäubungsmitteln, bei einem 37-jährigen Mann, wahr. Er gab an, kurz zuvor auf der Bahnhofstoilette einen Joint konsumiert zu haben. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam ein offener Haftbefehl heraus. Da er mehrfach gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte, suchte ihn die Staatsanwaltschaft Lübeck mit diesem Haftbefehl, um ihn in Sicherungshaft zu nehmen. Auf der Wache der Bundespolizei am Lübecker Bahnhof wurde ihm der Haftbefehl eröffnet und ausgehändigt. Bei der durchgeführten Durchsuchung wurde im Hosenbund ein Einhandmesser festgestellt. Das Führen dieses Messers ist verboten. Es wurde sichergestellt und eine Anzeige gefertigt. Der Mann verblieb bis zu seiner Vorführung beim Amtsgericht Lübeck, nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen Arzt, über Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei. Am Folgetag wurde der Deutsche dem Amtsgericht Lübeck vorgeführt und anschließend mit dem richterlichen Beschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kiel PK Sven Klöckner Telefon: 0431/98071 - 119 Fax: 0431/98071 - 299 E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .