Bundespolizeidirektion München: 300 Liter Lkw-Diesel gestohlen – Rumäne in Untersuchungshaft

Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle Die Rosenheimer Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 mehrere mit Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Unter ihnen befand sich ein Mann aus Sri Lanka, der am Sonntag (1. Mai) mit dem Fernbus auf der Inntalautobahn unterwegs. Seine Reise führte jedoch nicht wie geplant nach Düsseldorf, sondern stattdessen hinter Gitter. Auch für einen gesuchten Rumänen ging es vom Reisebus direkt ins Gefängnis. Bei der Kontrolle des rumänischen Staatsangehörigen auf der Inntalautobahn stießen die Beamten auf einen Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Mühldorf am Inn. Der 32-Jährige soll im März des vergangenen Jahres das Tankschloss eines geparkten Lastkraftwagens mit einem Schraubendreher aufgebrochen und etwa 300 Liter Diesel entwendet haben. Danach hatte er sich wohl ins Ausland abgesetzt. Seine mutmaßliche Flucht endete mit der Kontrolle der Bundespolizei. Nun wird er wohl vorerst die Zeit bis zur Verhandlung hinter Gittern verbringen müssen. Die Bundespolizisten brachten den Festgenommenen auf richterliche Anordnung hin ins Landshuter Gefängnis. Ebenfalls in der Grenzkontrollstelle bei Kiefersfelden überprüften Bundespolizisten die Insassen eines Reisebusses mit polnischen Kennzeichen. Dabei fanden die Beamten heraus, dass gegen einen sri-lankischen Staatsangehörigen ein Strafbefehl der Traunsteiner Staatsanwaltschaft vorliegt. Der Mann war im Frühjahr 2020 wegen versuchter unerlaubter Einreise vom Amtsgericht Rosenheim zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro verurteilt worden. Gezahlt hatte er die Summer jedoch bisher nicht. Da der 40-Jährige den geforderten Betrag auch bei seiner Festnahme nicht aufbringen konnte, musste er seine 39-tägige Ersatzhaft in der Justizvollzugsanstalt Bernau antreten. Rückfragen bitte an: Yvonne Oppermann Bundespolizeiinspektion Rosenheim Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim Telefon: 08031 80 26 2201 E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .