Bettel-Betrüger treiben ihr Unwesen

Momentan sind mindestens im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Betrüger unterwegs, die sich auf belebten Plätzen oder vor Supermärkten als taubstumm ausgeben und Geld erbetteln. Teilweise gehen sie dabei aggressiv vor. Gestern Nachmittag wurde zudem zwei jungen Leuten ins Portemonnaie gegriffen und 40 Euro gestohlen, als sie gerade etwas als Spende herausnehmen wollten. Die Tatverdächtige aus diesem Fall hatte lange schwarze Haare und trug eine blaue Hose und ein schwarzes Shirt. In der Nähe wurden zudem mehrere rumänische Staatsangehörige festgestellt, die scheinbar auch als "Klemmbrettbetrüger" aufgetreten sind und Geld für ein angebliches Taubstummen-Zertifikat sammeln wollten. Es ist anzunehmen, dass diese Gruppe zu der flüchtigen Frau gehört. Die Personengruppe (zwei männliche Rumänen und eine weibliche Rumänin zwischen 19 und 23 Jahren) wurden beobachtet, wie sie in einen schwarzen Audi A4 mit HA-Kennzeichen stiegen. Es handelt sich in der Regel um reisende Tatverdächtige, die sich neue Orte oder Regionen in unserem Zuständigkeitsbereich suchen könnten und erneut Trickbetrüge begehen. Daher ist äußerste Vorsicht geboten, sollten Bürger auf die vermeintlich taubstummen Bettler treffen. Keinesfalls sollten Geldbeutel oder Handtaschen in direktem Umfeld der "Bettler" geöffnet werden. Zudem ist fragwürdig, ob diese Gruppe tatsächlich für den genannten Spendenzweck sammelt. Im Verdachtsfall sollte unbedingt die Polizei unter 110 verständigt werden. Rückfragen bitte an: Für Medienvertreter: Claudia Tupeit Polizeipräsidium Neubrandenburg Telefon: 0395/5582-2041 E-Mail: pressestelle-pp.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de Für Hinweise und Fragen aus der Bevölkerung: Bitte an die im Text angegebene Dienststelle bzw. die Internetwache oder jedes andere Polizeirevier wenden! Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de