Bundespolizeidirektion München: Ohne Einreisepapiere, aber mit Waffen / Rosenheimer Bundespolizei verweigert Paar die Einreise

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Freitag (11. November) einem russischen Pkw-Fahrer und seiner belarussischen Beifahrerin die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. In der Mittelkonsole des Fahrzeugs mit tschechischen Kennzeichen fanden die Beamten bei Grenzkontrollen auf der A93 zugriffsbereit einen verbotenen Schlagring und eine in Deutschland nicht zugelassene Schreckschusspistole. Beide Personen händigten den Bundespolizisten lediglich Führerscheine aus, die in den jeweiligen Heimatländern des Paares ausgestellt worden waren. Über Papiere, die für die Einreise beziehungsweise den beabsichtigten Aufenthalt erforderlich gewesen wären, verfügten die Frau und der Mann nicht. Auf Nachfrage hin gab der 32-Jährige an, dass die sichergestellten Waffen ihm gehören würden. Er erhielt wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz eine Strafanzeige. Außerdem wurde er wie auch seine 24-jährige Begleiterin wegen des illegalen Einreiseversuchs angezeigt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wies die Bundespolizei das Duo nach Österreich zurück. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf ________________________________________________ Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 | Fax: 08031 8026-2199 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .