Schleuser kommt in U-Haft

Einsatzkräfte des Zolls sowie der Bundespolizei deckten Mittwochnachmittag die mutmaßliche Einschleusung von sieben türkischen Staatsangehörigen bei Groß Bademeusel auf. Gegen 17 Uhr stoppten Beamte des Zolls an der Anschlussstelle Groß Bademeusel einen augenscheinlich überladenen Alfa Romeo mit polnischer Zulassung. Neben dem 43-jährigen georgischen Fahrer befanden sich noch vier weitere Männer und drei Frauen im Fahrzeug, von denen zwei im Kofferraum lagen und vier auf der Rücksitzbank saßen. Sie waren nicht angeschnallt. Die sieben türkischen Staatsangehörigen im Alter von 14 bis 50 Jahren konnten keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen. Des Weiteren fanden die Beamten im Fahrzeug einen zugriffsbereiten Schlagstock sowie ein Springmesser, welches sie beschlagnahmten. Die Bundespolizisten leiteten entsprechende Strafverfahren ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Äußerung von Asylgesuchen leiteten die Einsatzkräfte alle Erwachsenen zur Erstaufnahmeeinrichtung der Zentralen Ausländerbehörde weiter. Ein alleinreisender Minderjähriger kam in die Obhut des Jugendamtes. Der 43-jährige Schleuser kam in U-Haft. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de