BPOL NRW: Flaschensammler sorgt wiederholt für Ärger

Gleich zweimal rief ein Flaschensammler in der Nacht von Freitag auf Samstag (28. Januar) am Hauptbahnhof die Bundespolizei auf den Plan. Um kurz vor Mitternacht betrat der 35-Jährige einen Zug, der in die Abstellung gefahren werden sollte. Der Triebfahrzeugführer verwies ihn aus dem Zug. Der wohnsitzlose Deutsche dachte aber nicht daran, die Suche nach Pfandflaschen aufzugeben. Er drohte dem Lokführer, ihm ein Messer in den Hals zu rammen, wenn er ihn weiter behindere. Im Zuge der Durchsuchung durch die Bundespolizei wurde bei dem Mann jedoch kein Messer gefunden. Nicht einmal eine Stunde später suchte der Mann Pfandflaschen in einem abfahrbereiten Zug nach Dortmund. Als der Zug anfuhr, schlug der 35-Jährige die Schutzscheibe der Notentriegelung ein und öffnete die Tür. Der Zug erhielt eine Zwangsbremsung und kam am Bahnsteigende zum Stehen. Bundespolizisten brachten den Mann zur Wache. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Bedrohung, Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen und Sachbeschädigung. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Münster Pressestelle Markus Heuer Telefon: 0251 97437 - 1012 E-Mail: presse.ms@polizei.bund.de Internet: Bahnhofstr. 1 48143 Münster Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.