Bergisch Gladbach – Falsche Wasserwerkmitarbeiter in zwei Fällen erfolgreich

Am Freitag (27.01.) machten falsche Wasserwerkmitarbeiter in zwei Fällen erfolgreich Beute. Gegen 08:30 Uhr klingelte eine männliche Person bei einer 86-Jährigen in der Max-Planck-Straße und gab sich als Mitarbeiter der Wasserwerke aus. Der Mann trug der Seniorin auf, das Wasser in der Küche und die Heizung aufzudrehen. Die Geschädigte kam dem nach. Unterdessen hielt sich der vermeintliche Wasserwerkmitarbeiter im Schlafzimmer auf und gab danach an, noch in den Keller zu müssen. Von dort kehrte der Betrüger jedoch nicht zurück. Die Seniorin musste im Anschluss feststellen, dass diverser Schmuck entwendet wurde. Eine Hausbewohnerin gab an, dass sich eine männliche Person vor dem Haus aufgehalten habe. Ein weiterer Bewohner betrat kurz danach gegen 08:55 Uhr das Mehrfamilienhaus, als ihm ein unbekannter Mann entgegen kam und sich nach Elektrogeräten erkundete. Der Zeuge führte ihn daraufhin in seinen Keller, wo er ein Gerät aufbewahrte. Die zwei Täter konnten von den beiden Zeugen und der Geschädigten wie folgt beschrieben werden: männlich, circa 170 bis 180 cm groß, circa 25 Jahre alt, "südländisches" Aussehen, dunkel gekleidet, sprachen akzentfrei Deutsch. Ein Täter war von kräftiger Statur, hatte ein rundes Gesicht und trug eine schwarze Hose und eine schwarze Steppjacke. Der andere hatte einen Vollbart und gelocktes kurzes schwarzes Haar. In der Vürfelser Kaule kam es am selben Tag zu einem ähnlichen Vorfall. Ein Mann klingelte bei einer 89-Jährigen und gab vor, das Wasser im Keller und anschließend in der Wohnung der Seniorin kontrollieren zu müssen. Die Geschädigte ließ den Mann in die Räumlichkeiten. In der Zeit entwendete offenbar ein zweiter Täter Schmuck aus dem Schlafzimmer der Seniorin. Der Sohn der Geschädigten traf im Treppenhaus noch zwei männliche Tatverdächtige an. Eine Person konnte er näher beschreiben: circa 45 Jahre alt, circa 185 bis 190 cm groß, normale bis sportliche Statur, dunkelblonde kurze Haare in einem "Fassonschnitt", dunkel gekleidet. Bei den beiden Taten wurde Schmuck entwendet, dessen Wert auf jeweils vierstellige Summen geschätzt wird. Eine Fahndung nach den Tätern verlief in beiden Fällen negativ. (st) Rückfragen bitte an: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis Pressestelle, RBe Steinberger Telefon: 02202 205 120 E-Mail: pressestelle.rheinisch-bergischer-kreis@polizei.nrw.de