Untergetaucht – Bundespolizei nimmt Mann fest

Gestern Nachmittag wurde ein vietnamesischer Staatsangehöriger in der Regionalbahn von Stralsund nach Sassnitz durch Bundespolizisten festgenommen. Die Bundespolizisten kontrollierten den Mann auf Höhe Samtens. Der ausweislose Mann konnte lediglich mündliche Angaben zu seiner Person geben. Eine anschließende Überprüfung in den polizeilichen Datenbanken ergab schließlich, dass der Mann zur Festnahme wegen unerlaubter Einreise ohne Pass oder ohne erforderlichen Aufenthaltstitel in das Bundesgebiet ausgeschrieben war. 2019 hatte das Amtsgericht Hof den 30-Jährigen zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 150 Tagen oder einer Geldstrafe von 1.500 Euro rechtmäßig verurteilt. Den Aufforderungen des Gerichtes kam der Mann nicht nach und verzog in unbekannte Richtung. 2020 wurde der Mann polizeilich kontrolliert und bekam eine Anzeige wegen unerlaubten Aufenthalt im Bundesgebiet. Anschließend war er für die Behörden wieder nicht mehr erreichbar. Nun bekam der vietnamesische Staatsangehörige die Möglichkeit die geforderte Geldstrafe zu bezahlen. Dies konnte er aber nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ging es gestern Abend nun direkt in die Justizvollzugsanstalt. Erneut muss sich der Mann wegen unerlaubten Aufenthalt ohne Pass und ohne Aufenthaltstitel verantworten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Stralsund Pressesprecherin Uta Bluhm Telefon: 03831 28432 - 106 Fax: 030 204561 2222 E-Mail: bpoli.stralsund.oea@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord- und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. Dazu sind ihr als operative Dienststellen die Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente "Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee (Schengen-Außengrenze) zu überwachen. Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte. Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. Dazu gehören insbesondere: - der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes, - die bahnpolizeilichen Aufgaben - die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .