Fortsetzung der Maritime Safety Days – Bilanz der Wasserschutzpolizeien im Nordverbund (mit Zahlen aus S-H)

Innerhalb des Nordverbundes hat die zweite länderübergreifende Themenkontrollwoche wie geplant vom 18. bis zum 23. Mai stattgefunden. Die Wasserschutzpolizeien der Länder Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kontrollierten in diesem Zeitraum verstärkt die privaten und gewerblichen Sportboote. Insgesamt wurden 960 Fahrzeuge kontrolliert, davon 192 in Schleswig-Holstein. Bei den insgesamt festgestellten 114 Verstößen fielen 34 in den Zuständigkeitsbereich der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein. Die Kolleginnen und Kollegen der Wasserschutzpolizei in Kiel stellten unter anderem Alkoholverstöße fest. So endete eine Kontrolle nördlich von Laboe mit einem Widerstand gegen Vollzugsbeamte sowie zwei Blutprobenentnahmen. Hier waren zwei an Bord anwesende Personen insbesondere durch ihre verwaschene Aussprache aufgefallen. Eine Person verweigerte die angebotene Atemalkoholkontrolle und leistete Widerstand. Bei der anderen Person ergab der Atemalkoholtest 1,7 Promille. Im Gesamtergebnis wurden in der Kontrollwoche durch die eingesetzten Kräfte 80 Ordnungswidrigkeiten sowie 6 Straftaten angezeigt. Die "Maritime Safety Days" stehen für verstärkte präventive Kontrollen aller Verkehrsteilnehmer auf dem Wasser. Das Ziel dabei ist die Verhütung von Beeinträchtigungen und Schädigungen im Schiffs- und Sportbootverkehr. Der nächste Themenkontrollzeitraum wird zeitnah erfolgen. Rückfragen bitte an: Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration Schleswig-Holstein Landespolizeiamt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mühlenweg 166 24116 Kiel Telefon: 0431 160 60402 E-Mail: pressestelle.kiel.lpa@polizei.landsh.de