PD Leipzig – Polizeieinsatz zum Fußballspiel 1. FC LOK Leipzig gegen Chemnitzer FC | Verkehrskontrolle entzogen | Unfall auf Autobahn 14

Polizeieinsatz zum Fußballspiel 1. FC LOK Leipzig gegen Chemnitzer FC | Verkehrskontrolle entzogen | Unfall auf Autobahn 14 Medieninformation: 119/2024 Verantwortlich: Erstellerinnen: Josephin Sader (js), Therese Leverenz (tl), Sandra Freitag (sf) Stand: 04.03.2024, 16:54 Uhr Polizeieinsatz zum Fußballspiel 1. FC LOK Leipzig gegen Chemnitzer FCOrt: Leipzig (Probstheida) Zeit: 02.03.2024, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr Die Polizeidirektion Leipzig führte am Samstag einen Einsatz anlässlich eines Fußballspiels zum 24. Spieltag in der Regionalliga Nordost durch. Anstoß war im Bruno-Blache-Stadion in Leipzig um 16:00 Uhr. Die eigenen Kräfte wurden durch die sächsische Bereitschaftspolizei, das Polizeiverwaltungsamt und die Polizeidirektion Chemnitz unterstützt. Die Anreise der Heim- und Gästefans erfolgte weitestgehend störungsfrei. Die Gästefans nutzten die bereitgestellten Shuttlebusse vom Hauptbahnhof zum Stadion. In einem der Shuttlebusse kam es während der Fahrt zu einem medizinischen Notfall, so dass der Konvoi kurz stoppte und nach einer kurzen Pause zur medizinischen Versorgung zum Stadion weiterfuhr. Die erste Halbzeit verlief ohne Vorkommnisse. Während der Halbzeitpause rief eine unbestimmte Anzahl von Heimfans volksverhetzende Inhalte. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet. Ein an den Rufen beteiligter Heimfan (33, deutsch) warf während der Pause einen Bierbecher in Richtung des Schiedsrichters. Seine Personalien konnten im Rahmen des Abreiseverkehrs bekannt gemacht werden. Gegen ihn wird nun wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Weitere an den Rufen beteiligte Tatverdächtige konnten bislang nicht bekannt gemacht werden. Nach Ende des Spiels kam es während des Abgangs der Fans zu einer verbalen Auseinandersetzung. Einsatzbeamte mussten Einschreiten und dabei unmittelbaren Zwang anwenden. Gegen 18:15 Uhr entwickelte sich in der Prager Straße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den Heim- und Gästefans, nachdem diese aufeinandertrafen. Die Einsatzbeamten unterbanden die körperliche Auseinandersetzung durch die abermalige Anwendung von unmittelbarem Zwang und stellten Identitäten der beteiligten Personen fest. Auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Chemnitzer Straße kam es gegen 18:35 Uhr zu einer sexuellen Belästigung, nachdem ein Gästefan (53, deutsch) eine Frau unsittlich berührt hatte. Die Einsatzbeamten konnten den Tatverdächtigen stellen. Dieser beleidigte die Geschädigte wenig später im Bereich des Liebertwolkwitzer Bahnhofes. Insgesamt wurden im Zusammenhang mit dem Fußballspiel nach derzeitigem Stand sieben Ermittlungsverfahren und zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (sf) Verkehrskontrolle entzogenOrt: Groitzsch, Höllenweg Zeit: 03.03.2024, 22:10 Uhr Gestern Abend stellten Polizeibeamte in Groitzsch bei Borna einen Pkw Skoda ohne eingeschaltetem Licht fest. Zudem befuhr der unbekannte Fahrer eine Einbahnstraße entgegen der erlaubten Fahrtrichtung. Daraufhin entschlossen sich die Polizeibeamten, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen. Der Unbekannte missachtete die Anhaltesignale und versuchte, sich mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit der Verkehrskontrolle zu entziehen. In der weiteren Folge hielt der Unbekannte in einer Sackgasse und flüchtete fußläufig aus dem Fahrzeug in ein Wäldchen. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf, konnten ihn jedoch nicht stellen. Bei der Flucht verlor der Tatverdächtige (35, deutsch) sein Portemonnaie. Die weiteren polizeilichen Maßnahmen ergaben, dass der 35-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und zudem nicht berechtigt war, den Pkw Skoda zu nutzen. Er muss sich nun unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten. Das Polizeirevier Borna hat die Ermittlungen aufgenommen. (js) Unfall auf Autobahn 14Ort: BAB 14, km 88 i. Ri. Magdeburg Zeit: 04.03.2024, 06:25 Uhr Heute Morgen fuhr der Fahrer (36, deutsch) eines Autokrans Liebherr auf der rechten Fahrspur der Bundesautobahn 14 in Fahrtrichtung Magdeburg. Aufgrund eines Stauendes fuhr er kurz nach der Ausfahrt Leipzig-Nord in die mittlere Fahrspur und übersah dabei eine Sattelzugmaschine Scania (Fahrer: 45). Es kam zum seitlichen Zusammenstoß, wodurch die Sattelzugmaschine auf den linken Fahrstreifen geschoben wurde. Dort fuhr ein Pkw VW Golf, der beim Zusammenstoß mit der Sattelzugmaschine auf die Leitplanke geschleudert wurde und anschließend wieder auf die Fahrbahn fiel und auf dem Dach zum Liegen kam. Auch der Autokran fuhr trotz Bremsung gegen den VW, wich dann weiter nach rechts aus und stieß im rechten Fahrstreifen mit einem LKW Mercedes Atego (Fahrer: 63) zusammen. Der 34-jährige Fahrer des Volkswagen wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden, der noch nicht beziffert werden konnte. Bereits zuvor kam es gegen 5:30 Uhr zu einem Unfall in einem Stauende. Dieser Stau wurde durch den Unfall des Lkw Iveco von 2:40 Uhr (Medieninformation Nr. 118) zu einem Auffahrunfall mehrerer Pkw, bei dem niemand verletzt wurde. Insgesamt war der Verkehrsfluss der Autobahn 14 bis etwa 14:00 Uhr aufgrund der Unfälle gestört. Heute Morgen war die Witterung von dichtem Nebel gekennzeichnet. Bei Nebel ist besondere Vorsicht geboten: Halten Sie mehr Abstand, reduzieren Sie die Geschwindigkeit und schalten Sie das Licht manuell an. Auch wenn moderne Fahrzeuge häufig Automatikeinstellungen für das Licht besitzen, erkennen die Sensoren Nebelbänke teilweise nicht. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter, darf zusätzlich zu den Nebelscheinwerfern auch die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. (sf) Zeugenaufruf nach UnfallfluchtOrt: Oschatz, Am Zeugamt 3 Zeit: 01.03.2024, 07:30 Uhr bis 13:00 Uhr Die Fahrerin (18) parkte vergangenen Freitagmorgen ihren Opel Corsa an der Schule, Am Zeugamt 3, in Oschatz. Als sie gegen 13:00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkam, stellte die 18-Jährige einen Schaden am linken hinteren Kotflügel und Stoßfänger fest. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro. Das Polizeirevier Oschatz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet in diesem Zusammenhang, dass sich Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Verursacherfahrzeug geben können, beim Polizeirevier Oschatz, Theodor-Körner-Str. 2, 04758 Oschatz Tel. (03435) 650 -100 melden. (js) Zeugenaufruf nach KörperverletzungOrt: Großpösna, Sepp-Verscht-Straße Zeit: 18.12.2023, gegen 14:20 Uhr Bereits im Dezember 2023 kam es auf einem Parkplatz im Pösna Park zu einem Verkehrsunfall, der in einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Fahrer (Alter zur Tatzeit: 81) eines Pkw VW und einer Fußgängerin (Alter zur Tatzeit: 46) mündete. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte der Fahrer des Pkw die Fußgängerin, welche sich dadurch leicht verletzte. Als sie den Fahrer auf den Unfall aufmerksam machen wollte, soll dieser aus seinem Fahrzeug ausgestiegen sein und die Fußgängerin angeschrien haben. Da ihr der 81-Jährige nachfolgend zu nahegekommen sein soll, stieß ihn die Fußgängerin weg, woraufhin der Mann sie geschlagen haben soll. Anschließend setzte sich der Mann in sein Fahrzeug und entfernte sich vom Ort. Die Polizei des Reviers Borna hat die Ermittlungen wegen eines Körperverletzungsdelikts und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen und sucht nun Zeuginnen und Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (tl) Graffiti gesprühtOrt: Naunhof, Bahnhofstraße Zeit: 03.03.2024, gegen 11:40 Uhr (polizeibekannt) Unbekannte Tatverdächtige sprühten mehrere Graffiti an verschiedene Objekte in der Bahnhofstraße. Dabei handelte es sich unter anderem um verfassungswidrige Schriftzüge sowie Symbole in den Größen von 0,20 x 0,20 bis hin zu 1,30 x 0,30 Metern. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ließ sich noch nicht abschließend beziffern. Die Polizei hat die Schriftzüge und Symbole unkenntlich gemacht und die Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung aufgenommen. (tl)