BPOL NRW: Messer führt 50-Jährige in JVA – Bundespolizisten vollstrecken Haftbefehl

Am gestrigen Samstagabend (04. Mai) stellten Bundespolizisten ein Messer im Dortmunder Hauptbahnhof sicher. Die Besitzerin wurde von einer Staatsanwaltschaft gesucht und festgenommen. Gegen 20:30 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Dortmund. Dabei kontrollierten sie eine 50-Jährige. Auf die Frage, ob die Deutsche verbotene oder gefährliche Gegenstände mit sich führen würde, gab sie an ein Messer zu besitzen. Das Einhandmesser übergab sie den Beamten dann auch. Dabei handelt es sich um ein Messer, welches mittels einer, an der Klinge angebrachten Öffnungshilfe einhändig geöffnet und je nach Verschlussmechanismus auch wieder einhändig geschlossen werden kann. Ermittlungen ergaben dann, dass die Staatsanwaltschaft Dortmund nach der Frau per Haftbefehl suchte. Das Amtsgericht Dortmund verurteilte diese im Dezember 2021 rechtskräftig, wegen Körperverletzung, zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 110 Tagessätzen zu je 10,- Euro. Bisher hatte die Dortmunderin die geforderte Summe jedoch nicht beglichen. Die Gesuchte gab gegenüber den Polizisten an, dass sie die Summe in Höhe von 1.100 Euro (zzgl. Verfahrenskosten) nicht aufbringen kann. Die Bundespolizisten nahmen die Verurteilte fest und brachten sie anschließend für die nächsten 110 Tage in eine Justizvollzugsanstalt. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Dortmund Pressestelle Anne Rohde Mobil: +49 (0) 171/ 30 55 131 E-Mail: presse.do@polizei.bund.de Untere Brinkstraße 81-89 44141 Dortmund Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.