Bundespolizei-Einsatz am ICE – Mit E-Bike über Gleise

Wegen einer angeblichen Bedrohung alarmierte gestern Mittag (7.8.) ein 24-Jähriger aus Hamburg über Notruf die Bundespolizei in Kassel. Der Mann, der sich bei der Ankunft der Bundespolizisten in einer Zugtoilette versteckte, gab gegenüber den Beamten an, dass er von unbekannten Männern verfolgt worden sei. Es stellte sich aber schnell heraus, dass die Angaben des Hamburgers nicht der Wahrheit entsprachen. Wegen des Vorfalles verspätete sich der ICE 374 um rund zehn Minuten. Anschließend belehrten die Bundespolizisten den 24-Jährigen und machten ihm einen Tatvorwurf wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat. Mit E-Bike die Gleise überquert Wenig später fiel der Mann erneut auf. Der Hamburger fuhr mit seinem mitgeführten E-Bike verbotenerweise auf dem Bahnsteig drei. Kurz darauf überquerte er mit seinem Gefährt leichtsinniger Weise gleich mehrere Gleise und verließ den Bahnhof über Bahnsteig 9. Der Bahnverkehr wurde durch die verbotene Gleisüberschreitung nicht beeinträchtigt. Zu einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat (vgl. § 145 d Strafgesetzbuch) kommt wegen der unerlaubten Gleisüberschreitung nun noch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren hinzu Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Kassel Heerstr. 5 34119 Kassel Pressesprecher Klaus Arend Telefon: 0561/81616 - 1011; Mobil: 0175/90 28 384 E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de