Antisemitische Straftat aufgeklärt

Braunschweig, Schillstraße 24.03.23 34-Jähriger muss Geldstrafe zahlen Im letzten Jahr wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. März auf dem öffentlich zugänglichen Gelände der Gedenkstätte "Schillstraße" eine selbstgebastelte Puppe mit einer antisemitischen und volksverhetzenden Aufschrift abgelegt. Auf die Figur, die mit Davidsternen behängt war, wurden die Worte "Tötet alle Juden" geschrieben. Daneben wurde noch ein Rosenstrauß mit abgeschnittenen Blüten gelegt. Bezüglich der Aufklärung dieser Tat, hatte das hiesige Fachkommissariat für politisch motivierte Kriminalität die Ermittlungen wegen Volksverhetzung aufgenommen. DNA-Spuren, die an dieser Puppe gesichert werden konnten, führten zu einem mittlerweile 34-jährigen Braunschweiger, der in der Vergangenheit bereits in anderen Deliktsbereichen auffällig geworden ist. Im Zuge sich anschließender Ermittlungen, konnten Erkenntnisse gewonnen werden, die auf eine antisemitische Einstellung des nunmehr Tatverdächtigen schließen lassen. Eine Vernehmung erhärtete zudem den Tatverdacht gegen den 34-Jährigen. Im Oktober 2024 wurde der Braunschweiger nun zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen a 60,- Euro verurteilt. Rückfragen bitte an: Polizei Braunschweig PI Braunschweig, Öffentlichkeitsarbeit Telefon: 0531/476-3032, -3033 und 3034 E-Mail: pressestelle@pi-bs.polizei.niedersachsen.de