Bundespolizeidirektion München: Bulgare muss 862 Tage in Haft / Bundespolizei bringt verurteilten Betäubungsmittelhändler ins Gefängnis

Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen am Samstag (11. Januar) an der A93 bei Kiefersfelden einen Bulgaren verhaftet. Der Mann muss 862 Tage ins Gefängnis. Bei Einreisekontrollen am Grenzübergang stellte die Bundespolizei fest, dass gegen den bulgarischen Busreisenden ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Darmstadt vorlag. Der 57-Jährige hatte sich mit einem abgelaufenen bulgarischen Reisepass ausgewiesen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Bundespolizisten fest, dass er 2013 vom Landgericht Darmstadt wegen unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Nachdem er einen Teil seiner Freiheitsstrafe "abgesessen" hatte, musste er das Land verlassen. Dabei war er belehrt worden, dass er bei seiner Rückkehr den nicht verbüßten Rest von 862 Tagen "absitzen" müsse. Der bulgarische Businsasse konnte seine Reise demnach nicht mehr fortsetzen. Bundespolizisten brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt Bernau. Er wird voraussichtlich die kommenden rund 28 Monate "hinter Gittern" verbringen müssen. Rückfragen bitte an: Carina Vogt Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2202 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: carina.vogt@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .