Bundespolizeidirektion München: „Armbandmesser“ und gefälschtes Prüfzeichen / Bundespolizei stellt Verstöße gegen das Waffengesetz fest

Die Bundespolizei hat an der B2 nahe Mittenwald zwei Fahrzeugführer vorläufig festgenommen. Sie wurden am Mittwoch (12. März) angezeigt, nachdem sie offenkundig gegen das Waffengesetz verstoßen hatten. Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle konnte sich der tschechische Fahrer eines Kleintransporters ordnungsgemäß ausweisen. Den Bundespolizisten fiel jedoch das Armband des 31-Jährigen auf. Wie sich herausstellte, handelt es sich dabei um einen verbotenen Gegenstand, da im Verschluss ein kleines Messer verborgen ist. Der in Tschechien gemeldete Mann konnte seine Reise fortsetzen, nachdem die Beamten sein "Armbandmesser" sichergestellt hatten. Er wird sich voraussichtlich schon bald im Rahmen eines Strafverfahrens verantworten müssen. Im Wagen eines rumänischen Pkw-Fahrers entdeckten die Beamten des Garmischer Bundespolizeireviers ein Reizstoff-Sprühgerät. Dieses befand sich griffbereit in einem Fach am Fahrersitz. Bei genauerer Betrachtung der Sprühdose erkannten die Beamten, dass es sich bei dem aufgebrachten Prüfsiegel um eine Fälschung handelt. Der 24-Jährige musste das in Deutschland nicht zugelassene Reizstoffspray den Bundespolizisten übergeben. Die verständigte Münchner Staatsanwaltschaft ordnete an, dass der 24-Jährige als Sicherheit für das anstehende Strafverfahren vorab 500 Euro zu hinterlegen habe. Um den Betrag erleichtert durfte er seine Fahrt fortsetzen. Rückfragen bitte an: Dr. Rainer Scharf Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim Telefon: 08031 8026-2200 Fax: 08031 8026-2099 E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de Internet: | X: bpol_by Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450 Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie über oben genannte Kontaktadresse oder unter sowie unter .