BPOL NRW: 32-Jähriger begibt sich in Gefahrenbereich, greift Bahnmitarbeiter an und widersetzt sich Bundespolizisten
Am gestrigen Abend (31. März) beschimpfte und bespuckte ein Mann mehrere Sicherheitsmitarbeiter im Hauptbahnhof Dortmund, nachdem diese ihn aus dem Bahnhofsgebäude führten. Anschließend leistete er auch Widerstand gegen die eingesetzten Kräfte der Bundespolizei.
Gegen 21:10 Uhr baten Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof um Unterstützung bei einem aggressiven Mann. Am Haupteingang des Bahnhofsgebäudes trafen die Beamten auf die Sicherheitsbediensteten der Deutschen Bahn und den 32-jährigen Aggressor. Dieser befand sich bereits beim Eintreffen der Uniformierten fixiert am Boden. Zuvor hatte der deutsche Staatsbürger sich an die Bahnsteigkante zu den Gleisen 6/7 gestellt. Als die Bahnmitarbeiter darauf aufmerksam wurden, forderten sie den Mann umgehend auf, den Gefahrenbereich zu verlassen und von der Bahnsteigkante zurückzutreten. Diese Aufforderung ignorierte der Bochumer jedoch. Infolgedessen ergriffen ihn die Sicherheitskräfte und begleiteten ihn in die Richtung des Bahnhofsausgangs. Dabei wurde der Deutsche zunehmend aggressiver, beleidigte sie schließlich und spuckte einem involvierten 51-Jährigen in das Gesicht. Daraufhin wurde der Beschuldigte zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Bundespolizisten festgehalten.
Zur Feststellung seiner Identität sollte der Aggressor durchsucht werden. Dagegen wehrte er sich jedoch, sodass die Uniformierten ihn für die weiteren strafprozessualen Maßnahmen zur Dienststelle brachten. Auch dagegen widersetzte der 32-Jährige sich, indem er sich gegen die Laufrichtung stemmte und zu Boden fallen ließ. Schließlich stellten die Beamten die Identität des Bochumers mittels eines Fingerabdruckscans fest. Ermittlungen zeigten, dass der unkooperative Mann bereits in der Vergangenheit polizeilich in Erscheinung getreten war.
Die Bundespolizisten nahmen den Deutschen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam und führten ihn anschließend dem Polizeigewahrsam in Dortmund zu. Er wird sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.
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