Lastwagen mit Mängeln

(SN) An der L 770 im Bereich Espelkamp sind den Beamten des Verkehrsdienstes zwei Lastwagen und deren Fahrer am Montag negativ aufgefallen. So wurde gegen 11.30 Uhr zunächst ein mit Kiesgemisch beladener Sattelkipper einer Kontrolle unterzogen. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass die Ladung nicht mit einer Abdeckplane gesichert war. Zudem ergab sich eine Überladung des Sattelzugs mit knapp 1900 Kilogramm. Den 57-jährigen Fahrer aus Rahden, den Unternehmer und den Verlader erwarten nun Buß- bzw. Verwarnungsgelder. Darüber hinaus musste die Ladung zunächst teils abgeladen und danach ordnungsgemäß gesichert werden. Gut eine Stunde später rückte auch ein 63-jähriger Stemweder in den polizeilichen Fokus. Der Mann steht unter Verdacht, am Steuer eines 16-Tonners während der Fahrt verbotswidrig ein Mobiltelefon benutzt zu haben. Im Rahmen der folgenden Kontrolle konnten erhebliche Mängel an der Bremsanlage des LKW festgestellt werden - an beiden Seiten der Vorderachse waren die Bremsscheiben gerissen. Aus diesem Grund wurde die Weiterfahrt des verkehrsunsicheren Lastwagens untersagt, das Fahrzeug wurde abgestellt. In einem Telefonat mit dem Fuhrunternehmer gab dieser an, den LKW später abschleppen zu lassen. Dieser Vereinbarung leistete man aber augenscheinlich nicht Folge, denn der Lastwagen begegnete den Beamten gegen 13.35 Uhr erneut fahrenderweise auf der L 770 im Bereich Schmalge. Daraufhin wurde der LKW abermals gestoppt. Da der nun ebenfalls anwesende Unternehmer den polizeilichen Anordnungen nun doch nicht folgen wollte, erfolgte durch die Gesetzeshüter die Sicherstellung des Lastwagens. Ein Abschleppunternehmen brachte das Fahrzeug zu einer Prüfstelle. Nach dortiger Begutachtung bestätigte man die von den Beamten festgestellten Mängel. Hinzu kamen Beanstandungen im Bereich der Lenkanlage. In der Folge wurde der Lastwagen in eine Werkstatt gebracht. Auf den Fahrer und den Fahrzeughalter kommen nun wegen der genannten Verstöße unter anderem empfindliche Bußgelder, Punkte in Flensburg und auch Fahrverbote zu. Darüber hinaus brachten die Polizisten zu dem Sachverhalt einen Bericht an die Straßenverkehrsbehörde und an das Bundesamt für Logistik und Mobilität auf den Weg, mit dessen Folgen sich der Fuhrunternehmer nun auseinandersetzen muss. Rückfragen ausschließlich von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Thomas Bensch (TB), Tel. 0571/8866-1300 Nils Schröder (SN), Tel. 0571/8866-1302 Daniel Mendes (DM), Tel. 0571/8866-1300 Boris Tegtmeier (BT), Tel. 0571/8866-1300 E-Mail: pressestelle.minden@polizei.nrw.de Außerhalb der Bürozeit: Leitstelle Polizei Minden-Lübbecke Telefon: (0571) 8866-0