Vermeintlicher Drogenhändler leistet massiven Widerstand
Mittwochnachmittag nahm die Bundespolizei einen Mann am Bahnhof Jungfernheide vorläufig fest, nachdem dieser versuchte zu flüchten, Widerstand bei der Festnahme leistete sowie Drogen und ein Einhandmesser mit sich führte.
Gegen 15:15 Uhr kontrollierten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei einen Mann, der während der Kontrolle plötzlich flüchtete. Ein unbeteiligter Reisender stellte sich dem Flüchtenden mit seinem Fahrrad in den Weg und ermöglichte so die Festnahme. Bei der Festnahme verletzte sich ein Beamter leicht, da der Mann erheblichen Widerstand durch Stemmen und Verschränken der Arme leistete. Zudem zerriss der Mann das T-Shirt des Reisenden. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge an Betäubungsmittel und 275 Euro Bargeld. Zudem trug er griffbereit ein Einhandmesser in seinem Hosenbund.
Da der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln vorlag, beschlagnahmten die eingesetzten Kräfte die aufgefundenen Substanzen, das Einhandmesser, ein Mobiltelefon sowie das Bargeld des 21-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Kokain und Tetrahydrocannabinol. Einer Blutentnahme durch einen Arzt stimmte der 21-Jährige freiwillig zu.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Mitführen einer Waffe, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, des Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz sowie der Sachbeschädigung gegen den Polizeibekannten ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte den Deutschen auf freien Fuß.
Die weitere Bearbeitung übernimmt zuständigkeitshalber die Polizei Berlin.
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