Bundespolizeidirektion München: Bilanz der Landes- und Bundespolizei zum Rückführungstransport von Abfällen aus der Wiederaufarbeitung aus dem englischen Sellafield in das niederbayerische Zwischenlager Isar
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Gemeinsame Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Niederbayern und
der Bundespolizeidirektion München:
Am 3. April 2025 sind insgesamt sieben sogenannte CASTOR®-Behälter
unter intensiven polizeilichen Sicherungsmaßnahmen ohne Zwischenfälle
erfolgreich von der englischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield
in das niederbayerische Brennelemente-Zwischenlager Isar
transportiert worden.
Die Bundespolizei sowie die Länderpolizeien Niedersachsen, Hessen und
Bayern gewährleisteten auf der Gesamtzugstrecke vom niedersächsischen
Seehafen Nordenham bis zum Brennelemente-Zwischenlager auf dem
Gelände des ehemaligen Kernkraftwerkes Isar II die Sicherheit des
Transports.
Insgesamt waren bayernweit rund 1400 Einsatzkräfte der bayerischen
Landes- und Bereitschaftspolizei sowie rund 1.000 Einsatzkräfte der
Bundespolizei beteiligt, die für einen reibungslosen und
störungsfreien Transport in das Zwischenlager sorgten.
Polizeivizepräsident Werner Sika, der für den Bereich der Bayerischen
Landespolizei als Gesamteinsatzleiter verantwortlich war, zeigte sich
mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. "Die akribische Vorbereitung
und nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit der Bundespolizei sowie
den beteiligten Sicherheitsbehörden, Organisationen und Unternehmen
haben sich absolut bewährt, sodass der Transport, wie geplant, das
Zwischenlager Isar erreichen konnte", so Sika.
Polizeivizepräsident Franz-Xaver Vogl, der Einsatzleiter der
Bundespolizei in Bayern, ergänzt: "Wir haben den Einsatz gut
vorbereitet, professionell und erfolgreich durchgeführt und die
Transportbehälter letztlich planmäßig in das Zwischenlager einbringen
können. Ich bin froh, dass der Transport ohne größere
Beeinträchtigungen seinen Zielort erreicht hat. Erfreulich ist auch,
dass sich die mit dem Rücktransport verbundenen Beeinträchtigungen
für die Bevölkerung in Grenzen gehalten haben."
Seinen Dank richtet der niederbayerische Polizeivizepräsident an die
beteiligten Einsatzkräfte für deren Engagement während des gesamten
Einsatzes. Aber nicht zuletzt auch an die Bevölkerung, insbesondere
an die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner im Bereich des
Zwischenlagers für das Verständnis im Zusammenhang mit erforderlichen
polizeilichen Maßnahmen, insbesondere den dadurch entstandenen
Verkehrsbeeinträchtigungen.Rückfragen bitte an:
Thomas Borowik
Bundespolizeidirektion München
Telefon: 089 12149-1019
E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de
Günther Tomaschko
Polizeipräsidium Niederbayern
Telefon: 09421 868-1014
E-Mail: pp-nb.praesidialbuero@polizei.bayern.de