Stadtgebiet: Mehr als fünf Angriffe auf Polizistinnen und Polizisten
Im Zeitraum des Wochenendes (28. März - 30. März) ist es im gesamten Stadtgebiet zu Übergriffen gegen Polizistinnen und Polizisten gekommen. Betroffen waren insgesamt 14 Beamtinnen und Beamte.
In Obermeiderich wurden ein Polizist und eine Polizistin zu einem Fall von häuslicher Gewalt gerufen. Als sie die verängstigte Frau vorfanden, zeigte sich ihr beschuldigter Lebensgefährte aggressiv und uneinsichig.
Trotz Anweisung, sich von der Frau fernzuhalten, versuchte der Libyer diese weiter zu bedrängen. Als ein Polizist dazwischen ging, schubste der Mann diesen beiseite und schlug nach ihm. Erst gemeinsam mit seiner Kollegin konnte der Polizist dem Mann Handschellen anlegen und ihn in Gewahrsam nehmen. Auch später beschimpfte und bespukte er weitere Einsatzkräfte. Ihn erwarten nun diverse Strafanzeigen.
Auf den Wachen in Buchholz und Rheinhausen sollte einem 34-jährigen Duisburger und einem 35-jährigen Rumänen eine Blutprobe abgenommen werden. Der Duisburger zeigte sich unkooperativ, schlug um sich, beleidigte und beschimpfte die Beamten. Als er sich nach der Blutentnahme beruhigt hatte, durfte er schließlich gehen. In Rheinhausen näherte sich ein Polizist dem rumänischen Mann für eine Blutprobenentnahme. Der 35-Jährige machte ihm gegenüber bedrohliche Gesten und beleidigte den Amtsträger. Erst als dessen Kollege dazu kam, ließ er widerstandslos die Maßnahmen über sich ergehen.
Bei einem weiteren Fall aus Rheinhausen zeigte ein Mann (33) seinen Bruder (28) wegen häuslicher Gewalt gegen ihn an. Als die Polizisten in der Wohnung des 33-Jährigen ankamen, weigerte sich sein 28-jähriger Bruder, die Wohnung eigenständig zu verlassen. Auch einem Platzverweis durch die Beamten kam er nicht nach. Als zwei weitere Polizistinnen zur Verstärkung kamen, randalierte der 28-jährige Syrer und wehrte sich körperlich. Zu viert schafften es die Beamtinnen und Beamten schließlich, ihn zu fixieren und die Maßnahme durchzusetzen.
In Huckingen nahmen zwei Polizisten eine randalierende und schreiende Frau mit auf die Wache, nachdem ihre Nachbarn sich mehrfach über die Lautstärke und den Lärm aus deren Wohnung beschwert hatten. Die Frau wirkte auf die Beamten betrunken, schlug um sich und schrie unzusammenhängende Sätze. Bei ihrer Fixierung trat sie den Polizisten im Streifenwagen gegen die Beine.
Trotz der teils massiven Widerstände, Angriffe und Beleidigungen blieben alle Beamtinnen und Beamte dienstfähig. Dennoch gilt: Jede strafbare Handlung wird konsequent durch die Polizei verfolgt.
Die Polizei Duisburg appelliert: Hinter jeder Uniform steckt ein Mensch. Diese Menschen riskieren täglich ihr Leben und wünschen sich - ebenso wie Sie - einen respektvollen Umgang. Auch wenn es in manchen Lebenslagen schwierig erscheint: Bitte bleiben Sie ruhig und sachlich. Damit alle Beteiligten möglichst wenig Schäden davon tragen und damit die Beamtinnen und Beamten weiterhin im Einsatz für Sie und für alle anderen bleiben können.
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