Falsche Polizisten betrügen Seniorin in Dortmund-Berghofen

Lfd. Nr.: 1075 Erneut haben falsche Polizeibeamte eine Seniorin um einen hohen Wertbetrag betrogen. Diesmal schlugen die Täter am Dienstag (9. Dezember 2025) in Dortmund-Berghofen zu. Es entstand ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich. Die Polizei Dortmund warnt wiederholt und gibt Präventionstipps. Die 84-jährige Dortmunderin erhielt um 12:25 Uhr einen Anruf von einem Mann unter der Legende, dass in ihrer Straße, der Untermarkstraße, eingebrochen wurde und die Seniorin als nächstes auf der Liste der Täter stehe. Er gab das Telefon an "seine Kollegin" weiter. Die Frau am Telefon bat sodann um eine Auflistung der Vermögensgegenstände und sicherte zu, dass diese bald abgeholt und sicher verwahrt werden. Dabei setzten die Anrufer die Seniorin unter Druck. Am frühen Nachmittag sind dann zwei Frauen zur Seniorin gekommen, um die Wertgegenstände abzuholen. Die 84-Jährige beschreibt das Duo wie folgt: - Weiblich - Ca. 25-35 Jahre alt - Schlanke Statur - Ca. 1,60m groß - Dunkelbraune bis schwarze Haare - Sportlich dunkel gekleidetZeugen, die am Dienstagmittag verdächtige Personen in der Untermarkstraße gesehen haben oder weitere Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund zu wenden, Tel.: 0231/132-7441. Um sich vor Betrügerinnen und Betrügern zu schützen, haben wir die folgenden Präventionshinweise: - Polizei, Staatsanwaltschaft und Banken oder andere Behörden rufen nicht bei Ihnen an, um EC-Karten und PIN, Schmuck oder andere Wertgegenstände abzuholen. Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre finanziellen und/oder persönlichen Verhältnisse. - Geben Sie auch keine Details zu ihren familiären Verhältnissen preis. Legen Sie sofort den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner um Geld oder um Kontodaten von Ihnen bittet! - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei unter der 110, wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten haben - egal, ob Sie den Betrug erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls sogar geschädigt worden sind. - Sollte eine verdächtige Person bei Ihnen geklingelt haben, verständigen Sie bitte die Polizei unter 110 - egal, ob es zu einem Betrug gekommen ist oder nicht. Denn Betrügerinnen und Betrüger lassen nicht nach. Sie werden es in der Nachbarschaft oder in der Stadt weiter versuchen. - Übergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte Personen! - Sie sehen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrer Straße oder jemanden im Hausflur und haben ein Störgefühl? Verständigen Sie den Polizei-Notruf 110. - Die meisten Ziele dieser Maschen sind Seniorinnen und Senioren. Angehörige oder andere Vertraute sollten mit Ihnen über die Arbeit der Täter sprechen und "Abwehrstärke" erzeugen. Denn das resolute Auftreten gegen Trickbetrüger ist am Telefon oder an der Haustür nicht unfreundlich. - Halten Sie als Angehöriger oder Nachbar Kontakt! Tauschen Sie Erreichbarkeiten mit älteren Verwandten, Freunden oder auch Nachbarn aus. Bieten Sie sich als Ansprechpartner an, falls diese sich in einer Situation unwohl fühlen, sie zweifelhafte Begegnungen haben und sich rückversichern wollen. Häufig zögern gerade Seniorinnen und Senioren, sich mit ihren Zweifeln und Anliegen an Verwandte und Bekannte zu wenden - in der Sorge zu stören oder "sich etwas einzubilden". Nehmen Sie vertrauten Menschen diese Sorge!Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Annika Roß Telefon: 0231/132-1033 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de