Bundespolizeidirektion München: Missgeschick führt zu Schlägerei / Zwei Frauen greifen 32-Jährigen an
Am 1. Januar 2026 wurde ein 32-jähriger Chinese im Sperrengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs von zwei Frauen attackiert. Auslöser der Auseinandersetzung war eine umgestoßene Getränkedose.
Gegen 13:20 Uhr hielten sich die beiden Beschuldigten, zwei Ungarinnen im Alter von 45 und 32 Jahren, im Bereich des Treppenabgangs zur S-Bahn auf. Nach bisherigen Erkenntnissen stieß eine der beiden Frauen versehentlich gegen eine auf dem Geländer abgestellte Getränkedose. Diese fiel den Treppenabgang hinunter und traf den Geschädigten, der sich auf der Rolltreppe befand, am Kopf. Der Inhalt der Dose verteilte sich auf der Kleidung des Mannes. Dieser ging daraufhin nach oben, um die beiden Frauen zur Rede zu stellen und eine Entschuldigung einzufordern. Die Frauen zeigten sich jedoch wenig einsichtig. Sie griffen den Geschädigten körperlich an, wobei es zu mehreren Schlägen und Tritten kam.
Der 32-Jährige wehrte sich gegen die Angriffe und stieß die 45-Jährige von sich weg. Dadurch stürzte diese zu Boden und zog sich eine Schlüsselbeinfraktur sowie eine Kopfplatzwunde zu. In der Folge rief der Geschädigte laut um Hilfe. Eine Streife der DB Sicherheit unterbrach daraufhin die Auseinandersetzung und trennte die Parteien bis zum Eintreffen der Bundespolizei.
Der Angegriffene klagte über diverse Schmerzen. Er begab sich nach dem Vorfall selbstständig in ärztliche Behandlung. Die Verletzungen der Ungarin wurden vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Anschließend erfolgte eine ambulante Behandlung im Krankenhaus.
Die beiden wohnsitzlosen Beschuldigten, bei denen bei der 45-Jährigen ein Atemalkoholwert von 2,6 Promille und bei der 32-Jährigen ein Wert von 1,5 Promille festgestellt wurde, wurden nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wieder entlassen.
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