Gefährlicher Trend: Lachgaskonsum – Fünf Verletzte nach Unfall

Am Mittwochnachmittag (31.12.2025) kam es auf der Aachener Straße auf Höhe des Einmündungsbereichs zur Valencienner Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Pkw. Fünf Personen wurden dabei leicht verletzt. Gegen 17:20 Uhr befuhr ein 19-jähriger Mann aus Düren mit seinem Pkw die Aachener Straße in Richtung Monschauer Straße. Mit ihm im Pkw befanden sich noch ein 17-Jähriger und ein 16-Jähriger jeweils aus Düren. Vor dem 19-Jährigen befuhr ein 60-jähriger Mann aus Düren die Aachener Straße ebenfalls in Richtung Monschauer Straße. Mit ihm im Pkw befand sich eine 44-Jährige Frau aus Düren. Der 60-Jährige musste sein Fahrzeug aufgrund einer Rotlicht zeigenden Ampel auf Höhe des Einmündungsbereichs zur Valencienner Straße abbremsen. Nach ersten Erkenntnissen bemerkte der 19-Jährige dies zu spät und fuhr auf den vorausfahrenden Pkw auf. Der Pkw des 60-Jährigen wurde durch den Unfall wiederum auf das Fahrzeug einer 45-jährigen Frau aus Erlensee aufgeschoben, welche mit ihrem Pkw an der Ampel wartete. Der 19-jährige Fahrer des auffahrenden Pkw blieb unverletzt, seine beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Leicht verletzt wurden auch der 60-jährige Fahrzeugführer im aufgeschobenen Pkw sowie seine 44-jährige Beifahrerin und die 45-jährige Frau aus Erlensee, die sich ursprünglich im stehenden Pkw befand. Diese wurden ebenfalls jeweils mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 19-jährige Fahrzeugführer vor Fahrtantritt Lachgas konsumiert hatte. Die entsprechende Verpackung einer Lachgasflasche konnte durch die Beamten im Bereich des Unfallorts aufgefunden werden. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf 13.000,- Euro geschätzt. In dem Zusammenhang warnt die Polizei vor einem Lachgaskonsum. Lassen Sie sich nicht von der vermeintlichen "Ungefährlichkeit" täuschen. Das Lachgas wird in Ballons gefüllt und anschließend inhaliert. Der Konsum von Lachgas gilt bei Heranwachsenden als neuer Trend - ist jedoch keineswegs harmlos. Die Inhalation kann zu Schwindel, Wahrnehmungsstörungen und Halluzinationen führen. Fachstellen warnen zudem vor möglichen Nervenschäden und weiteren gesundheitlichen Folgen bei regelmäßigem Gebrauch. Rückfragen bitte an: Polizei Düren Pressestelle Telefon: 02421 949-1100 Fax: 02421 949-1199