Autofahrer mit fast 1,8 Promille im Blut kollidiert mit Fahrbahntrenner
Am frühen Neujahrsmorgen (01. Januar) meldete ein automatisches Notrufsystem einen Verkehrsunfall auf der Aggerbrücke (Frankfurter Straße/B8) zwischen Siegburg und Troisdorf. Die Polizei traf kurz darauf am Unfallort ein.
Ein 40-jähriger Troisdorfer war mit seinem Renault Van gegen die bauliche Trennung zwischen Fahrbahn und Fahrradschutzstreifen gefahren. Der Wagen prallte ab und blieb mittig auf der Fahrbahn in Richtung Troisdorf stehen. Bei der Kollision wurde niemand verletzt.
Der Fahrer erklärte, er habe während der Fahrt niesen müssen und deshalb die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die Polizisten vermuteten jedoch, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,8 Promille.
Die Beamten entnahmen dem Fahrer eine Blutprobe und behielten seinen Führerschein ein. Der Renault Van, der einen Sachschaden von mehreren tausend Euro aufwies, musste abgeschleppt werden.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein. Bei der Durchsuchung seiner Taschen fanden die Beamten mehrere Patronen Schreckschussmunition. Im Fahrzeug entdeckten sie zudem drei Schreckschusspistolen. Da der 40-Jährige keine waffenrechtliche Erlaubnis besaß, beschlagnahmten die Polizisten die Waffen und die Munition. Ein weiteres Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. (Bi)
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