Autobahnpolizei Ahlhorn: Verkehrsunfälle auf den Autobahnen
In der Zeit von Freitag, 02. Januar 2026, 18:00 Uhr, bis Samstag, 03. Januar 2026, 06:00 Uhr, waren auf den Autobahnen der Autobahnpolizei Ahlhorn insgesamt 13 Verkehrsunfälle zu verzeichnen, die fast ausnahmslos auf die nicht an die Wetterbedingungen angepasste Fahrweise zurückzuführen waren. Es entstanden Schäden in Höhe von ungefähr 180.000 Euro. In der Folge werden die herausragenden Unfälle aufgeführt.
Gegen 18:25 Uhr war eine 36-jährige Frau aus Bremen mit einem Kleinwagen auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück unterwegs. Zwischen dem Dreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Cloppenburg verlor sie aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über ihr Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo der Kleinwagen mit Verkehrszeichen kollidierte. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Es entstanden Schäden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Weil der Verdacht einer möglichen Medikamentenbeeinflussung bestand, musste der 36-Jährigen eine Blutprobe entnommen werden.
Kurz nach 20:00 Uhr verlor ein 39-jähriger Mann aus den Niederlanden auf der Autobahn 1 in Großenkneten die Kontrolle über seinen VW. Er war ebenfalls in Richtung Osnabrück unterwegs und geriet zwischen Wildeshausen-West und dem Dreieck Ahlhorn auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern, weil sein Fahrzeug lediglich mit Sommerreifen ausgerüstet und die Geschwindigkeit zu hoch war. Der VW rutschte gegen den Skoda einer 43-Jährigen aus Bottrop, in dem die Fahrerin und eine 80-jährige Beifahrerin leicht verletzt wurden. Die Schäden wurden auf etwa 13.000 Euro beziffert.
Hoher Sachschaden entstand gegen 22:10 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 in Stuhr. Ein 59-jähriger Mann aus dem Kreis Verden war mit einem BMW auf der Autobahn in Richtung Hamburg unterwegs und schleuderte kurz vor dem Dreieck Stuhr in die Außenschutzplanken. Der BMW war nicht mehr fahrbereit, es entstanden Schäden in Höhe von etwa 20.000 Euro.
Eine Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg war ab Mitternacht erforderlich, nachdem auf der Autobahn 1 in Harpstedt ein 61-jähriger Mann aus Hamburg die Kontrolle über seinen Sattelzug verloren hatte. Er geriet zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und dem Dreieck Stuhr ins Schleudern, kollidierte mit einem Verkehrszeichen, den mittleren und abschließend den äußeren Schutzplanken. Die Fahrbahn war anschließend auf ganzer Breite durch den quer stehenden Sattelzug blockiert. Hier entstanden Schäden in Höhe von 75.000 Euro, der 61-Jährige blieb aber unverletzt. Der Verkehr in Richtung Hamburg wurde zunächst an der Anschlussstelle Groß Ippener abgeleitet. Ab 03:30 Uhr konnte die Unfallstelle einspurig passiert werden. Die vollständige Freigabe der Fahrbahn war um 04:30 Uhr möglich.
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E-Mail: pressestelle@pi-del.polizei.niedersachsen.de
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