Versuchter Kioskaufbruch im S-Bahnhof Reeperbahn – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll es am 06.01.2026 gegen 01:00 Uhr zu einem versuchten gewaltsamen Aufbruch eines Kiosks im S-Bahnhof Reeperbahn gekommen sein. Demzufolge soll ein 50-jähriger deutscher Staatsangehöriger unter anderem mit einem Stein so auf die Tür eingewirkt haben, dass es zu einer Alarmauslösung kam. Die Bundes- und Landespolizei wurden umgehend durch die DB über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt, woraufhin mehrere Streifenwagenbesatzungen den Einsatzort erreichten. Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig fest. Die Tatmittel wurden in der Nähe des Kiosks sowie im Rahmen einer Durchsuchung des 50-Jährigen aufgefunden und sichergestellt. Eine parallel durchgeführte Sichtung der Videoaufnahmen entsprechender Überwachungskameras durch die Bundespolizei erhärtete den Tatverdacht gegen den Mann. Zur Durchführung strafprozessualer Maßnahmen wurde er dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls im Versuch und der Sachbeschädigung eingeleitet. Nach Abschluss aller Maßnahmen musste der Tatverdächtige mangels Haftgründen entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden vom Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt. Hinweis: Die Bundespolizei kann zur Schadenshöhe keine Angaben machen. Videomaterial kann im laufenden Strafverfahren nicht an Medienvertreter übermittelt werden. RH Rückfragen bitte an: Robert Hemp Telefon: 0174 2088415 E-Mail: pressestelle.hamburg@polizei.bund.de Bundespolizeiinspektion Hamburg Wilsonstraße 49 - 53b 22045 Hamburg