Bundespolizeidirektion München: Brisante Begegnung zwischen Tieren und Zügen / Bundespolizei rettet Schwäne aus Gleisbereich

Bundespolizisten haben am Freitag (2. Januar) zwei Schwäne aus den Gleisen im Bahnhof Lindau-Insel und von der Thierschbrücke gerettet. Einer von ihnen war leicht verletzt, weshalb die Beamten ihn zu einem Tierarzt brachten. Am Freitagnachmittag erhielt die Bundespolizei in Lindau den Hinweis über einen Schwan, der sich im Gleisbereich des Bahnhofs Lindau-Insel aufhielt. Als die alarmierte Bundespolizei-streife den Bahnhof erreichte, fuhr auch ein Zug genau auf dem Gleis ein, auf dem sich der Schwan befand. Der Triebfahrzeugführer bremste geistesgegenwärtig den schon langsam einfahrenden Zug weiter ab und konnte diesen so direkt vor dem Schwan zum Stehen bringen. Umgehend wurden die Gleise im Bahnhof gesperrt. Anschließend bargen die Beamten das unverletzte Tier aus dem Gefahrenbereich. 20 Minuten nach der Meldung konnten die Gleise im Bahnhof wieder frei gegeben werden. Eine halbe Stunde nach diesem Einsatz wurde ein weiterer Schwan im Gleisbereich auf der Thierschbrücke gesichtet. Laut Zeugenaussage war der Schwan mit einem vorbeifahrenden Zug zusammengestoßen und hatte sich dabei verletzt. Die Bundespolizei veranlasste daraufhin eine Gleissperrung aller Gleise auf der Thierschbrücke und eilte mit einer Streife zum Ereignisort. Dort angekommen retten die Beamten auch diesen Schwan aus dem Fahrbereich der Züge. Dabei bestätigte sich eine Verletzung des Schwans, die jedoch nicht lebensgefährlich war. Die Bundespolizisten brachten den Schwan zu einem Tierarzt in Lindau, wo er ärztlich versorgt und anschließend wieder frei gelassen werden konnte. Ob die beiden Schwäne von Österreich über die Grenze nach Deutschland eingereist waren, konnte wegen fehlender Sprachmittler noch nicht aufgeklärt werden... 😉 Rückfragen bitte an: Markus Knierim Bundespolizeiinspektion Kempten Kaufbeurer Straße 80 | 87437 Kempten Pressestelle Telefon: 0831 / 540 798-1011 E-Mail: Markus.Knierim@polizei.bund.de Die Bundespolizeiinspektion Kempten schützt mit ihren Revieren Weilheim und Lindau auf 220 Grenzkilometern zwischen Bodensee und Ammergebirge die Schengen-Binnengrenze zu Österreich, um grenzüberschreitende Kriminalität und irreguläre Migration zu verhindern. Zudem sorgen die Bundespolizisten auf 560 Streckenkilometern und 91 Bahnhöfen für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Reisenden. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Landkreise Landsberg am Lech, Lindau, Ober-, Ost-, Unterallgäu und Weilheim-Schongau, sowie die kreisfreien Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten Sie unter oder oben genannter Kontaktadresse.