Partner der Feuerwehren: Land setzt auf weiter Investitionen und Dialog
Anlässlich der Neujahrsgespräche des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern hat Innenminister Christian Pegel die Bedeutung der Feuerwehren für den Nordosten bekräftigt. Auch in 2026 liegt ein besonderer Fokus auf der weiteren Stärkung der Feuerwehren durch umfangreiche Landesprogramme zur Fahrzeugbeschaffung sowie auf dem Dialog zum neuen Brand- und Hilfeleistungsgesetz.
"Der enge Schulterschluss mit dem Landesfeuerwehrverband ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für eine starke Feuerwehrlandschaft in unserem Land. Unsere Feuerwehren sind eine tragende Säule der öffentlichen Sicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Sie leisten tagtäglich Herausragendes - ehrenamtlich wie hauptamtlich. Als Landesregierung stehen wir fest an ihrer Seite. Daher setzen wir auch 2026 das klare Signal: Wir investieren entschlossen in die Sicherheit der Menschen und in die Zukunft unserer Feuerwehren. Moderne Fahrzeuge, verlässliche Förderung und klare rechtliche Rahmenbedingungen sind Ausdruck einer starken und handlungsfähigen Landespolitik", sagt Innenminister Christian Pegel.
Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Hannes Möller, stellt die herausragende Rolle der Feuerwehren und die Bedeutung des engen Austauschs mit der Landespolitik heraus: "Die Feuerwehren unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern sind ein
unverzichtbarer Pfeiler für die Sicherheit und das Miteinander in Mecklenburg-Vorpommern. Mit ihrem ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatz, ihrer Professionalität und ihrem ständigen Engagement stellen sie den Brand- und Katastrophenschutz in unseren Gemeinden rund um die Uhr sicher. Das Format der Neujahrsgespräche bietet uns die wertvolle Gelegenheit, dieses Engagement und den Zusammenhalt zu stärken und die Weichen für eine zukunftsfähige, gut ausgestattete und gut ausgebildete Feuerwehrfamilie im ganzen Land sicher zu stellen."
Ein Schwerpunkt des Landes im Jahr 2026 liegt auf den bewährten zentralen Landesbeschaffungsprogrammen für Fahrzeuge, mit denen Kommunen gezielt unterstützt und finanziell entlastet werden.
Geplant sind unter anderem die Beschaffung von:
- Löschfahrzeugen LF 10 und LF 20 für den kommunalen Brandschutz, - weiteren Tanklöschfahrzeuge (TLF 3000 und TLF 4000) zur Stärkung
der Vegetationsbrandbekämpfung, - Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugen HLF 10, - weiteren Tragkraftspritzenfahrzeugen mit Wasser (TSF-W), - Spezialfahrzeuge wie Rüstwagen oder MannschaftstransportwagenAlle Informationen zu den Zentralausschreibungen finden Sie im Internet: https://www.brand-kats-mv.de/Brandschutz/Zentralausschreibung/
Das Landesamt für Zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz (LPBK) hat den aktuellen Beschaffungsplan, in teilweiser Zusammenarbeit mit dem Bundesland Brandenburg, zunächst für die nächsten bis 2035 erarbeitet, dieser wird aber stetig fortgeschrieben. Durch eine Verwaltungsvereinbarung der Länder Brandenburg, Thüringen und MV sollen in Zukunft gemeinsam Vergabeverfahren zur Beschaffung von Geräten und Fahrzeugen des Brand- und Katastrophenschutzes durchgeführt werden.
"Wir wissen, dass Feuerwehrfahrzeuge enorme Investitionen für Städte, Gemeinden und Landkreise darstellen. Genau hier greift das Land ein: Mit unseren Landesbeschaffungsprogrammen sorgen wir für Planungssicherheit, technische Standards und eine spürbare finanzielle Entlastung der Kommunen. Allein mit den Sammelbeschaffungen sparen die Kommunen pro Fahrzeug oft mehrere zehntausend Euro", so Pegel.
Die Ausrichtung der Fahrzeugprogramme berücksichtigt gezielt die Bedarfe der Feuerwehren sowie veränderte Einsatzlagen beispielsweise durch den Klimawandel. "Wir investieren nicht abstrakt, sondern sehr konkret: leistungsfähige Pumpentechnik, größere Löschwasserkapazitäten, geländegängige Fahrgestelle und moderne Kommunikationssysteme. Damit machen wir unsere Feuerwehren
zukunftsfest", betont der Innenminister.
Seit 2018 hat das Land Mecklenburg-Vorpommern bereits mehrere hundert Feuerwehrfahrzeuge mit Landesmitteln gefördert oder vollständig beschafft - ein Kurs, der konsequent fortgesetzt wird. Neben den materiellen Schwerpunkten wurde der Dialog zum Brand- und Hilfeleistungsgesetz gesucht. Das Innenministerium setzt hierbei ausdrücklich auf den Austausch mit den Feuerwehrverbänden, Kommunen und weiteren Akteuren.
"Wir wollen ein Gesetz, das den Feuerwehren den Rücken stärkt, das Ehrenamt schützt und gleichzeitig klare Zuständigkeiten schafft. Das gelingt nur im engen Schulterschluss mit den Verbänden und den Kommunen - diesen Weg gehen wir bewusst gemeinsam", erklärt Christian Pegel.
Innenminister Christian Pegel würdigt das Engagement der Feuerwehrangehörigen im ganzen Land: "Unsere Feuerwehren sind das Rückgrat der Gefahrenabwehr in Mecklenburg-Vorpommern. Wer Sicherheit ernst nimmt, investiert in Menschen, Technik und Strukturen. Genau das tun wir - verlässlich, planbar und mit einem klaren Bekenntnis zum Ehrenamt."
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