W Schockanruf – Betrug zu Nachteil einer Seniorin
Gestern Nachmittag (08.01.2026) ereignete sich in
Wuppertal-Oberbarmen ein Telefonbetrug zum Nachteil einer 85-jährigen
Wuppertalerin.
Gegen 16:00 Uhr meldeten sich zunächst unbekannte Personen per
Telefon bei der Seniorin und gaben sich als Angehörige und im
weiteren Verlauf auch als Polizeibeamte aus. Unter der legendierten
Geschichte, dass der Sohn der Angerufenen in einen tödlichen
Verkehrsunfall verwickelt worden sei und er unter Zahlung einer
Kaution der Haft entgehen könnte, setzten die Täter die Frau
erheblich unter Druck.
Letztlich händigte die 85-Jährige einem unbekannten Mann, welcher
gegen 18:00 Uhr an ihrer Wohnungstür erschien, eine hohe fünfstellige
Bargeldsumme aus.
Der Tatverdächtige wird als etwa 35-jähriger Mann beschrieben. Er ist
circa 1,65 m groß. Er hat eine helle Hautfarbe und war insgesamt
dunkel gekleidet. Nach Tatbegehung dürfte er eine helle Stofftasche
mit sich geführt haben.
Zeuginnen und Zeugen werden gebeten sich unter der Rufnummer 0202 284
0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
An dieser Stelle möchten wir noch einmal die Chance nutzen auf die
Präventionskampagne "Gut Aufgelegt! Telefonbetrug kann jeden treffen"
der Polizei Wuppertal aufmerksam machen.
https://t1p.de/iwfxv
- Tief durchatmen, auch wenn die Geschichte noch so dramatisch
klingt.
- Legen Sie beim geringsten Zweifel auf! Rufen Sie selbst die Polizei
unter der 110 an!
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und seien Sie
misstrauisch, wenn Sie von einem unbekannten Anrufer mit einem
beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen
konfrontiert werden.
- Sprechen Sie nicht mit Betrügern - sondern mit Ihren Angehörigen:
Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder
ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
- Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der
Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrügerinnen und
Betrüger!
- Die Polizei nimmt niemals Geld, Schmuck oder Wertgegenstände
entgegen. Erst recht nicht als KautionRückfragen bitte an:
Polizei Wuppertal
Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0202/284 2020
E-Mail: pressestelle.wuppertal@polizei.nrw.de
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