BPOL NRW: Mann mit Machete im ICE – Bundespolizei greift ein und stellt Messer sicher

In den frühen Morgenstunden des gestrigen Samstags (10. Januar 2026) wurde die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof über einen bewaffneten Fahrgast im ICE 618 informiert, welcher eine augenscheinlich blutverschmierte Machete mit sich führte. Nach der Einfahrt des Zuges in den Kölner Hauptbahnhof stellten Einsatzkräfte der Bundespolizei den 30-jährigen polnischen Staatsangehörigen noch im Zug fest. Zugbegleiter hatten den Mann zuvor schlafend in einem Abteil angetroffen. Die Machete befand sich dort in seinem unmittelbaren Zugriffsbereich und wurde durch das Zugpersonal umsichtig entfernt. Zudem wurden weitere Reisende vorsorglich aus dem Abteil gebracht. Ein durchgeführter Bluttest ergab, dass es sich bei den Anhaftungen an der Machete nicht um menschliches Blut handelte. Ob rote Farbe oder tierisches Blut vorlag, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die rund 30 Zentimeter lange Machete stellten die Beamten sicher und leiteten gegen den Polen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Köln Pressestelle Stephanie Reuver Telefon: +49 (0) 221 16093-1401 E-Mail: presse.k@polizei.bund.de Gereonstraße 43-65 50670 Köln