Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta

Barßel / Saterland / Oldenburg - Verdacht des Handelstreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge / Beschuldigter nach Durchsuchungsmaßnahmen in Untersuchungshaft Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen, ermittelten Kräfte der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta seit mehreren Monaten wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Nach intensiven, verdeckt geführten Ermittlungen gerieten insgesamt fünf Männer in den Fokus. Das Verfahren richtet sich aktuell gegen zwei Brüder im Alter von 37 und 24 Jahren sowie drei weitere Beschuldigte im Alter von 33, 38 und 45 Jahren. Am Morgen des Donnerstages, 08. Januar 2026, wurden insgesamt sieben Objekte in Barßel, Oldenburg, Saterland, Edewecht und Rhauderfehn durchsucht. Bei den Durchsuchungen konnten an den unterschiedlichen Objekten umfangreiche Beweismittel in Form von Betäubungsmitteln, Bargeld, Utensilien zum Handeltreiben sowie diverse Mobile Devices beschlagnahmt werden. Einer der Beschuldigten, der 37-jährige Barßeler, versuchte sich einer nicht geringen Menge Kokain aus einem der Fenster zu entledigen. Der Versuch misslang jedoch, die Betäubungsmittel konnten sichergestellt werden. Aufgrund der Funde wurde durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück gegen den 37-Jährigen ein Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls gestellt. Der Barßeler wurde am 09. Januar 2026 einem Haftrichter am Amtsgericht Cloppenburg vorgeführt, der dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprach. Er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die vier weiteren Beschuldigten wurden im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta Pressestelle POK Christoph Schomaker Telefon: 04471/1860-104 E-Mail: pressestelle@pi-clp.polizei.niedersachsen.de penburg_vechta/herzlich-willkommen-bei-der-polizeiinspektion-cloppenb urgvechta-33.html