Taschendiebe – Einbruchversuch – Falsche Handwerker
Einem 82-jährigen Mann wurde am Freitagmorgen beim Einkaufen das Portemonnaie gestohlen. Der Senior bezahlte kurz vor 11 Uhr seinen Einkauf in einem Discounter an der Volmestraße und verließ das Geschäft mit der Geldbörse in der rechten Jackentasche. Dabei sei ein Unbekannter sehr dicht neben ihm gegangen. Zu Hause angekommen stellte er fest, dass die Geldbörse weg war. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. (cris)
Ein unbekannter Täter versuchte Freitag, um 3.40 Uhr, die Tür eines Mehrfamilienhauses an der Sedanstraße aufzubrechen. Anwohner bekamen die Geräusche mit und verschreckten den Täter, der Richtung Gassstraße davon lief. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Einbruchdiebstahls und sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Wache Lüdenscheid entgegen.
Zwei Lüdenscheider wurden Freitagabend Opfer von Betrügern. Sie hatten Schwierigkeiten aufgrund eines Stromausfalls bzw. einer nicht funktionstüchtigen Heizung im Haus. Über das Internet suchten sie nach Hilfe und wurden fündig. Am Ende erschienen vermeintliche Handwerker, die zwar vermeintlich Arbeiten verrichteten, die jedoch nicht zur Beseitigung der Probleme führten. Dennoch forderten sie in beiden Fällen teils horrende Summen für die angebliche "Leistung". Die Polizei warnt vor derartigen Betrügereien und gibt folgende Tipps:
Vorsicht bei Haustürgeschäften: Seriöse Handwerker klingeln in der Regel nicht unangekündigt und bieten sofortige Arbeiten an.
Keine Eile zulassen: Betrüger setzen oft auf Zeitdruck. Nehmen Sie sich Zeit für eine Entscheidung.
Kostenvoranschlag verlangen: Bestehen Sie auf einem schriftlichen Angebot mit klaren Leistungen und Preisen, bevor Arbeiten beginnen.
Preise vergleichen: Holen Sie, wenn möglich, mehrere Angebote ein.
Keine Barzahlung: Zahlen Sie erst nach vollständiger, ordnungsgemäßer Ausführung der Arbeiten und bevorzugen Sie Überweisung. Zahlen Sie erst nach Erhalt einer ordentlichen Rechnung.
Ausweise und Firmendaten prüfen: Lassen Sie sich Namen, Anschrift und Telefonnummer geben und notieren Sie das Kennzeichen des Fahrzeugs.
Nichts sofort unterschreiben: Unterschreiben Sie keine Verträge oder Auftragsbestätigungen unter Druck.
Ggf. Zeugen hinzuziehen: Bitten Sie Nachbarn oder Angehörige dazu, beim Gespräch dabei zu sein.
Im Zweifel Polizei informieren: Wenn Ihnen etwas unseriös erscheint oder Sie sich bedroht fühlen, rufen Sie die Polizei unter Notruf 110. (dill)
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